Fußball
Die Luft wird dünner

Gefahr von hinten: Die Konkurrenz im Abstiegskampf rückt dem SV Freudenberg auf den Pelz. Vor dem 25. Spieltag hat die Mannschaft um Spielertrainer Florian Neiß (vorne) einen Punkt Vorsprung auf den Relegationsplatz und zwei Zähler auf den ersten Abstiegsrang. Bild: Ziegler
Sport
Freudenberg
16.04.2016
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Fußball-Bezirksligist SV Freudenberg spürt den Atem der hinter ihm liegenden Mannschaften, bekommt es in den Derbywochen aber ausschließlich mit Spitzenteams zu tun. Und an Ensdorf hat die Neiß-Elf besonders schlechte Erinnerungen

Nachdem sich der SV Freudenberg vergangenes Wochenende beim Tabellenführer FC Amberg II teuer verkaufte und durchaus die Möglichkeit hatte, einen Punkt mitzunehmen, stehen nun zwei Heimspiele in Folge gegen zwei weitere Spitzenteams auf dem Programm. Am Sonntag, 17. April (15 Uhr), ist der Tabellenvierte aus Ensdorf zu Gast, bevor eine Woche später der Zweitplatzierte SV Sorghof sein Gastspiel gibt. Ensdorf verlor am Mittwoch etwas überraschend sein Nachholspiel in Kulmain und verpasste den Sprung auf Rang drei. Nach zwei Punkten aus den letzten drei Spielen hat der Gast nur mehr eine theoretische Chance auf den Relegationsplatz. Die Vilstaler dürften aber mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden sein, beklagen derzeit aber eine lange Verletztenliste.

Dennoch verfügen sie immer noch über eine enorm gefährliche Angriffsreihe und Freudenberg wird nur ungern an das Hinspiel zurückdenken, das sie mit 1:7 verloren. So wird auch in dieser Partie auf die Abwehr Schwerstarbeit zukommen, wenn man Dominik Siebert, Julian Trager und Co. in den Griff bekommen möchte. Die Defensive der Gastgeber wirkt aber seit der Winterpause stabiler, was in erster Linie am Mitwirken von Matthias Schlegl liegt, der vor der Viererreihe hervorragende Arbeit leistet und den Defensivverbund bestens organisiert.

Allerdings gibt es auch bei Freudenberg seit letztem Spieltag neue Verletzte zu beklagen, Michael Schlegl und Daniel Bosser dürften nicht einsatzbereit sein, was für das Angriffsspiel eine große Schwächung bedeutet. Peter Piehler steht dagegen wieder zur Verfügung und deutete in Amberg schon an, dass er im Saisonendspurt eine Verstärkung ist. Für Freudenberg wird die Luft im Abstiegskampf immer dünner, da die dahinter liegenden Teams in den letzten Spielen doch kräftig punkteten und der Neiß-Elf gehörig auf den Pelz rückten. Es wäre daher wichtig, auch in den Heimspielen gegen die Spitzenmannschaften nicht ganz leer auszugehen (kein Reservevorspiel).
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