66. Hüttenfest der Bergwacht Amberg in Freudenberg
Bayerische Lebensfreude pur

Pfarrer Norbert Götz zelebrierte auf dem Johannisberg einen Feldgottesdienst, den der Männergesangverein Johannisberg und der Amberger Zitherclub mit der Waldlermesse gestalteten.
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Freudenberg
17.08.2016
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Ein Feldgottesdienst auf dem 605 Meter hohen Johannisberg mit traumhaftem Blick über Freudenberg, vielfältige Schmankerln, angenehme Temperaturen, anregende Gespräche mit Freunden bei passender Musik: Pure bayerische Lebensfreude zeichnete das 66. Hüttenfest der Bergwacht Amberg aus.

Als die Glocken der Wallfahrtskirche St. Johann das Hüttenfest einläuteten, kamen die Besucher in Strömen. Bei schönem Wetter ließen sie sich auf dem herrlich gelegenen Festplatz über Freudenberg gemütlich nieder und genossen die Gastfreundschaft der Bergwachtler. Bei einer Brotzeit und einer frischen Maß Bier wurden sie den ganzen Abend über von den Rangerrutschern musikalisch unterhalten. Am nächsten Tag feierte Pfarrer Norbert Götz mit vielen Gläubigen vor der Wallfahrtskirche St. Johann auf dem Johannisberg einen Festgottesdienst, den der Männergesangverein Johannisberg und das Quartett vom Amberger Zitherclub mit der Waldlermesse musikalisch gestalteten.

Götz warf in seiner Predigt die Frage auf, was der Bergwacht ein tolles Einsatzfahrzeug mit einer schicken Karosserie nütze, wenn nicht zuerst der zündende Funke überspringe. "Jesus will, dass auch von ihm, von seinem Evangelium, der Funke auf uns überspringt. Und er will, dass die Verbindung zwischen Himmel und Erde, die er sich so viel hat kosten lassen am Kreuz, nicht bei uns abbricht", betonte der Geistliche.

Mehr als die Islamisierung fürchte der Bischof, dass man die Christen nicht mehr erkennen könne. "Erleben die Menschen, die aus einem anderen Kulturkreis und einer anderen Religion kommen, uns überhaupt als Christen, wenn wir Weihnachten, Ostern und Pfingsten feiern?", fragte Götz. "Wenn wir von der Begegnung mit Gott auf dem Johannisberg hinuntersteigen, dann soll etwas weiter leuchten in unserem Herzen. Treten wir das Feuer nicht leichtfertig aus, sondern entfachen wir die Glut wieder neu", so seine Bitte.

Nach der Messe steuerten viele Besucher, dem Wunsche des Pfarrers folgend, den Festplatz vor der Bergwachthütte an, wo zum Frühschoppen Pfälzer mit Kraut und Weißwürste angeboten wurden. Das Team von Helfern um Bereitschaftsleiter Hubert Sperber hatte alle Hände zu tun, um das große Angebot an Speisen an den Mann oder die Frau zu bringen. Auch an die kleinen Besucher hatte die Bergwacht gedacht. Sie konnten am Kletterturm ihren Mut und ihre Geschicklichkeit zeigen oder sich in der Hüpfburg austoben. Großer Andrang herrschte auch beim Kinderschminken.

Für Musik sorgten beim Frühschoppen die Gruppe "Wos woaß I" und beim Dämmerschoppen die Raigeringer Musikanten. Bei angenehmen Temperaturen saßen viele Gäste bis in die Nachtstunden beisammen, um mit den Bergwachtlern ein schönes Hüttenfest ausklingen zu lassen.
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