Backofenfest des Heimat- und Kulturvereins Freudenberg lockt Hunderte Besucher an
Frisch aus dem Ofen in den Mund

Das Wutschdorfer Kirchgassl war den ganzen Tag über stark frequentiert. Bilder: gri (2)
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Freudenberg
07.05.2016
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Ein Prosit auf Hoch Peter: Begünstigt vom warmen Frühlingswetter hat der Heimat- und Kulturverein (HKV) Freudenberg im Wutschdorfer Kirchgassl sein Backofenfest gefeiert.

Wutschdorf. Das gemütliche Beisammensein rund um den alten Steinofen, den der Verein vor zehn Jahren gekauft und hergerichtet hat, lockte an Christi Himmelfahrt wieder Hunderte Spaziergänger, Wanderer und Radlfahrer aus der ganzen Region an. Mit einer großen Gruppe war der Dorf- und Kulturverein Lintach vertreten.

Bereits um 5 Uhr morgens hatte Rudi Espach im Ofen das Feuer entfacht. Drei Stunden später schossen die Helfer die ersten 40 Brotlaibe in das 300 Grad heiße, steinerne Gewölbe ein. Dabei muss jeder Handgriff sitzen. Zusammen mit Marco Ries und Martin Wiederer verfügt der HKV mittlerweile über ein versiertes Backofenteam. Es bekam heuer tatkräftige Unterstützung von einem echten Fachmann: Innungs-Obermeister Alfred Schuller gesellte sich bereits in den Morgenstunden zu den Bäckern. Schuller stellte auch den Teig zur Verfügung. Ein besonderes Schmankerl gab es am Nachmittag am Kuchenstand der Frauen-Union. Luise Schwarz hatte nach einem Jahrhunderte alten Rezept Rosenküchln gebacken. Dabei kommt ein spezielles Waffeleisen zum Einsatz. Die Küchln und die resch gebackenen Brote gingen weg wie die sprichwörtlichen warmen Semmeln. Viele Brotlaibe wurden gleich an Ort und Stelle verzehrt - mit frischer Butter, Schnilling oder Radieschen.

Musikant Gerhard Köbler unterhielt die Gäste mit seiner Quetschn. Am späten Nachmittag gesellten sich die Oberlandler und der Musikantenkollege Lucky aus Kohlberg dazu. Und während die Sonne unterging, erreichte die Stimmung ihren Höhepunkt. Der gesamte Erlös der Veranstaltung kommt wieder sozialen oder kulturellen Zwecken zugute.
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