Ehrungen beim Obst- und Gartenbauverein Hiltersdorf
Dank für Engagement

Vermischtes
Freudenberg
21.11.2016
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Hiltersdorf. Gut besucht war die Preisverlosung, zu der der Obst- und Gartenbauverein Hiltersdorf eingeladen hatte. Vorsitzender Michael Dittmann ehrte verdiente Mitglieder.

Für 15-jährige Mitgliedschaft im Verein erhielten Maria Scharl aus Engelsdorf und Stefanie Richter aus Paulsdorf Urkunden des Kreisverbands für Gartenbau und Landespflege, eine Ehrennadel in Bronze vom Bayerischen Landesverband für Gartenbau und Landespflege sowie eine Flasche Wein vom Verein. Für 25 Jahre Treue zum Verein bekamen Frieda Heldmann und Therese Meiler, beide aus Hiltersdorf, ebenfalls je Urkunde und Wein sowie eine Ehrennadel in Gold. An drei junge Familien überreichte Michael Dittmann für ihren in diesem Jahr geborenen Nachwuchs Gutscheine für einen Baum nach Wahl: aus Paulsdorf an Carolin und Michael Plata für Tochter Emily, aus Hiltersdorf an Cornelia und Dominik Heldmann für Sohn Silas und aus Ströhlhof Carolin und Matthias Schmidbauer für Tochter Josefine.

Alois Schwanzl überbrachte die Grüße der Gemeinde Kümmersbruck, da der Verein Mitglieder in Engelsdorf hat. Er lobte deren großes Engagement, sie sorgten für ein sauberes Ortsbild, "so dass alles grünt und blüht". Er versprach, sich bei der Gemeinde für einen Zuschuss an den Hiltersdorfer Verein einzusetzen.

Der ehemalige Kreisheimatpfleger Hermann Frieser hielt einen Vortrag über alte Zeiten und Brauchtümer. Im 17. Jahrhundert seien die 87 Feiertage im Jahr zum Teil abgeschafft worden. Oft habe es drei Pfarreien in einer Ortschaft gegeben, weshalb dreimal Kirchweih gefeiert worden sei. Laut Verordnung von 1868 habe das Fest nur noch am dritten Sonntag im Oktober begangen werden dürfen, die Allerweltskirchweih. Heute feierten die Oberpfälzer die Allerweltskirchweih, aber auch die Weihe der eigenen Kirche. Der Landkreis Amberg-Sulzbach sei heute der mit den meisten Kirwan. An Kirchweih sei die Fahne gehisst worden: "Das war das Zeichen, dass der Streit, falls es einen gab, ab diesem Tag zu Ende war." Mit dem Abbrennen der Strohpuppe um Mitternacht sei die Kirchweih ausgeklungen.

Blumige Arrangements aus Erika, Efeu und Alpenveilchen wurden verlost. Im zweiten Teil seines Vortrags berichtete Hermann Frieser über Braustätten und über das Herstellen von Sauerkraut in den Familien.
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