Etsdorfer feiern zünftige Kirwa
Obligatorisch: Sprung in Weiher

Mit Stolz und Freude präsentierten zum Abschluss der SPD Ferienkation die TeilnehmerInnen ihre selbst gebauten Vogelnistkästen.
Vermischtes
Freudenberg
26.08.2016
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Seit 1993 zählt die zünftige Kirwa, die die Kirwagemeinschaft zusammen mit dem Gasthaus Zum Steinköppl ausrichtet, zu den Höhepunkten im Etsdorfer Veranstaltungskalender. Auch in diesem Jahr zeigte das Fest, wie lebendig die Dorfgemeinschaft ist.

Etsdorf. Den Auftakt machte in aller Früh das Einholen des von Siegfried Birzer gestifteten Baums durch die Kirwaburschen. In mühevoller, schweißtreibender Arbeit stellten rund 40 kräftige Männern das stattliche, 32 Meter lange Wahrzeichen des Fests am Nachmittag auf. Am Abend sorgten die Paare und die Band Rundumadum für beste Stimmung im gut gefüllten Festzelt. Bei großer Gaudi und vielen kulinarischen Schmankerln hielten die Besucher lang durch.

Ein weiterer Höhepunkt bot sich am Sonntag, als nachmittags die Kinder und die 16 Kirwapaare den Baum austanzten. Auch wenn es zwischendurch einmal goss wie aus Kübeln, die zahlreichen Zuschauer ließen sich die Freude an den Darbietungen nicht verderben. Als die Paare ihre selbst gestrickten Gstanzeln sangen, bekam so mancher sein Fett ab. Spannend wurde es, als bei einem Walzer das neue Oberkirwapaar ermittelt wurde. Anna Schießlbauer und Manuel Stretz waren völlig verblüfft, als sie es wurden. Mit Musik zogen die Paare in das Festzelt ein, wo die Gruppe "Mir 3 und Du" flott aufspielte.

Nach einer nur kurzen Nacht begann der Montag mit einem ausgiebigem Frühstück bei Jessica und Martin Bauer. So gestärkt, machten sich die Paare auf zum Kirwabärtreiben. Dabei war traditionell immer wieder für die notwendige Stärkung gesorgt, zum Beispiel durch die berühmte Leberknödelsuppe der Familie Kaa sowie die Piccolinis bei der Familie Ries. Auch durfte der alljährliche Sprung der Kirwapaare in den Dorfweiher nicht fehlen. Nachdem sich alle wieder hübsch gemacht hatten, zogen die Paare in das erneut gut gefüllte Festzelt ein und gaben nochmals ihre Tänze zum Besten. Für gute Stimmung sorgte die Band Royal. Zu später Stunde verloste das neue Oberkirwapaar attraktive Preise und vor allem den Kirwabaum.
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