Feuerwehr Freudenberg-Wutschdorf
Ohne Gegenstimme bestätigt

Vermischtes
Freudenberg
21.02.2016
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Armin Daubenmerkl führt die Feuerwehr Freudenberg-Wutschdorf weitere sechs Jahre. Unterstützt wird der Kreisbrandmeister dabei von Peter Meßmann. Beide wurden ohne Gegenstimmen gewählt.

Freudenberg. (sche) Vor dieser Entscheidung blickte der alte und neue Wehrführer auf das abgelaufene Dienstjahr zurück. Beachtlich ist der Anstieg von Brandeinsätzen gegenüber dem Vorjahr von drei auf 15.

Beim Großfeuer in einem landwirtschaftlichen Gebäude in Lintach waren elf Wehren, darunter sieben aus der Gemeinde, im Einsatz. Sie konnten die angrenzenden Ställe halten und alle Tiere retten. Bei einem Flächenbrand auf 1,2 Hektar bei Bühl wurde ein Übergreifen ins nahe Unterholz verhindert.

Die technische Hilfeleistung bewegte sich im üblichen Rahmen. Fundierte Ausbildung und technische Fortschritte in der Wehr hätten die Erfüllung der Pflichtaufgaben erleichtert, bestätigte der Feuerwehrchef. Die Zahl der Aktiven liegt bei 59. Dazu kommen 19 Anwärter, die die Jugendgruppe der 12- bis 18-Jährigen bilden.

Ausbildung sehr wichtig


Großen Wert legt der Kommandant auf überörtliche Schulungen. So ließen sich an der Feuerwehrschule in Lappersdorf Benjamin Weiß zum Zugführer, Franz Bauer zum Gruppenführer, Thomas Binner und Peter Meßmann zum Ausbilder für Absturzsicherung ausbilden. Tobias Hirn und Alexander Zeitler besuchten den Lehrgang "Verhaltenstraining im Brandfall", Michael Ries ließ sich zum Maschinisten ausbilden, Alexander Zeitler und Armin Daubenmerkl absolvierten den Aufbaulehrgang für Gruppenführer. Robert Piehler holte sich an der Waldbauernschule die Lizenz zum Ausbilden an der Motorsäge.

In den vergangenen Jahren lag der Schwerpunkt noch auf dem neuen Fahrzeug HLF 20 und Freudenberg pausierte bei den Leistungsprüfungen. Dafür stellten sich jetzt gleich drei Gruppen den Anforderungen zum Leistungsabzeichen "Die Gruppe im Löscheinsatz" in unterschiedlichen Stufen. Aus seinem Zuständigkeitsbereich berichtete Atemschutzgerätewart Peter Meßmann. Jugendwart Alexander Zeitler zeichnete die Nachwuchs-Aktivitäten nach.

Manfred Rogner nahm für 25 Jahre aktiven Dienst die Urkunde des Innenministeriums und das Feuerwehrehrenabzeichen in Silber von Landrat Richard Reisinger in Empfang. Armin Daubenmerkl beförderte Florian Zimmermann mit dem Übertritt aus der Jugendgruppe zum Feuerwehrmann. Michael Ries heftete er das Ärmelabzeichen Hauptfeuerwehrmann und Franz Bauer das eines Löschmeisters an.

Freiwillig spart viel Geld


Schriftlich und geheim bestätigten die Mitglieder dann ohne Gegenstimme für ihre bisherigen zwei Kommandanten, Armin Daubenmerkl und Peter Meßmann. Bürgermeister Alwin Märkl und Kreisbrandrat Fredi Weiß bekundeten übereinstimmend den Wert der freiwilligen Feuerwehren: Ohne diese käme eine Gesellschaft nicht aus. Weiß regte zum Nachdenken und Rechnen an: Er stellte die Kosten von Berufsfeuerwehren in den Raum - die nötig wären, wenn es die Freiwilligen im Landkreis nicht gäbe.
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