Freudenberger Bauernbühne investiert
Tribüne für etwa 200 Zuschauer

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Freudenberg
27.01.2016
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Die Freudenberger Bauernbühne hat viel vor in der nächsten Zeit. Das wurde deutlich bei der Mitgliederversammlung des Theatervereins, bei der ein erweiterter Vorstand gewählt wurde.

Freudenberg. (gio) Nach dem Gedenkgottesdienst in der Pfarrkirche St. Martin in Wutschdorf trafen sich die Mitglieder im Gasthaus Freudenberger Hof. Vorsitzender Norbert Altmann zeigte in seinem Bericht die vielen Aktionen im abgelaufenen Jahr auf. Neben zahlreichen Theaterprojekten waren das Zeltlager und die Theaterfahrt die Höhepunkte.

Schriftführerin Barbara Söllner konnte einen Zuwachs auf 360 Mitglieder vermelden. In ihrem Bericht als Spielleiterin der Kindergruppe ging Söllner auf das vergangene Krippenspiel ein. Besonders erwähnenswert: Beim ersten Auftritt der Jungen Bühne Freudenberg im vergangenen Herbst waren schon sechs ehemalige Spieler aus ihrer Kindergruppe dabei. Wie Dieter Simbek stellvertretend für Kassenverwalterin Helga Vogt erklärte, habe der Verein 2015 trotz einiger größerer Ausgaben immer noch ein gut positives Ergebnis verbuchen können.

Erneut "'s Schwalberl"


Spielleiter Benno Schißlbauer blickte auf die Aufführungen des vergangenen Jahres zurück. Nach dem heiteren Stück "Der bayerische Casanova" im Frühjahr, war vor allem die Freilichtproduktion "'s Schwalberl" im Juli die große Herausforderung des Jahres. Die neue Spielstätte im Fundus der Bühne, das sogenannte Stechweber-Anwesen, hätte keine passendere Premiere erfahren können, meinte Schißlbauer, der den überaus großen Erfolg dieses Volksstücks als Freilichtproduktion hervorhob. Die Nachfrage sei so groß, dass es im Juli eine Wiederauflage geben werde.

Als zweite große Herausforderung nannte er die Premiere der Nachwuchsgruppe Junge Bühne Freudenberg. Die von Michael Vogt organisierte Gruppe habe nach intensiver Probenarbeit den Sketchabend "Positiv" äußerst erfolgreich auf die Bühne gebracht. Im Herbst werde es wieder etwas von dieser Gruppe zu sehen geben, gab Schißlbauer bekannt. Ein Beweis für die gute Nachwuchsarbeit sei, dass vier der jungen Spieler im Frühjahr beim nächsten Stück "Das Verlegenheitskind" bei den Großen zum Zug kämen. Auch das Ferienprogramm, ein Kinder-Theater-Workshop mit dem Märchen "Die Prinzessin auf der Erbse", sei ein voller Erfolg gewesen.

Norbert Altmann stellte die geplanten Neuinvestitionen des Vereins vor. Aufgrund des großen Erfolges am neuen Spielort Fundus solle in das Freilichttheater investiert werden. Noch in diesem Jahr solle eine professionelle Zuschauertribüne für etwa 200 Personen angeschafft werden. Ferner denke man über eine feste Überdachung des Zuschauerraumes und die Errichtung eines Gebäudes für Toiletten und Zuschauerversorgung nach. Für diese Investitionen habe der Verein einen Zuschuss über das durch die Regionalentwicklung Amberg-Sulzbach organisierte Leader-Projekt beantragt. Die Mitglieder befürworteten die Pläne der Vereinsverwaltung einstimmig.

Der Vereinsname bleibt


Ebenso ging eine Satzungsänderung durch. Künftig kann es neben den drei Vorsitzenden, dem Kassier und Schriftführer bis zu sechs Beisitzer geben. Bei der Sitzung wurde die Vorstand um zwei Beisitzer erweitert. Das sei notwendig, da die Aufgaben in der Vereinsverwaltung immer umfangreicher werden, erklärte der Vorsitzende. Der geplanten Änderung des Vereinsnamens in "Freudenberger Bühne" fand dagegen nicht die notwendige Zweidrittel-Mehrheit der Anwesenden. Zum Abschluss gab es für bei einer Gulaschsuppe noch Bilder des Vereinsjahres 2015 zu sehen.

VorstandswahlVorsitzender: Norbert Altmann , 2. Vorsitzender: Benno Schißlbauer , 3. Vorsitzender Dieter Simbek

Kassier: Helga Vogt

Schriftführerin: Barbara Söllner

Besitzer: Monika Altmann , Michael Vogt , Dominikus Ries und Josef Zweck

Kassenprüfer: Klaus Heldmann und Klaus Dotzler (gio)
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