Freudenberger Schule verabschiedet Lehrer Albert Daucher in Ruhestand
Manch Tränchen fließt

Vermischtes
Freudenberg
30.07.2016
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Mit Albert Daucher verlässt ein pädagogisches Urgestein die Grund- und Mittelschule. An ihr hat der allseits geschätzte Lehrer über 30 Jahre lang unterrichtet. Die Kinder seiner 2a bereiteten ihm einen tränenrührenden Abschied.

Der gebürtige Freudenberger, der nicht nur wegen der direkten Nachbarschaft mit der Schule aufs Engste verbunden ist, studierte von 1974 bis 1977 in Regensburg. Seine erste Stelle trat er an der Gerhardinger-Schule in Weiden an, wechselte dann unter anderem an die Praktikumsschule in Ammersricht, von dort nach Windischeschenbach und Vohenstrauß. Ab 1981 unterrichtete Daucher in Hirschau, übernahm dann in Ursensollen die Stelle von Wolfgang Dandorfer, der in den Landtag gewählt worden war, und betreute auch eine 1. Klasse in Hausen. Als mobile Reserve versetzte ihn die Regierung im Anschluss an die Sonderschulen Sulzbach-Rosenberg und Amberg, um dann ab 1986 - endgültig - in Freudenberg zu bleiben, und das bis zur Pensionierung.

Generationen von Kindern war er ein vorbildlicher Lehrer. Wie sehr er im Kollegium geschätzt und geachtet war, war bei seiner Verabschiedung zu erkennen. Der Lehrerchor textete für Daucher den Ohrwurm "Morning has broken" um, und die Buben und Mädchen seiner 2a bedankten sich bei ihm mit Ständchen und szenischen Einlagen, bei denen sich so mancher im Publikum verstohlen eine Träne der Ergriffenheit abwischte. Lustig zu ging es auf der Bühne, als die Zweitklässler mit Schnaderhüpfln aufwarteten.

Rektorin Marion Ott würdigte in ihrer Laudatio die Lebensleistung Dauchers, für den örtlichen Personalrat am Staatlichen Schulamt tat dies Michaela Bergmann. Ott stellte dankbar fest, dass das Kollegium stets auf sein Wissen und seinen reichen Erfahrungsschatz zurückgreifen konnte. Sein musikalisches Talent fand ebenso Erwähnung wie sein großes Engagement im Sportunterricht. Die Schulleiterin verwies auch auf die Arbeit Dauchers als Jugendbeauftragter der Gemeinde. Das Ferienprogramm gehe auf seine Initiative zurück.
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