Großübung der acht Feuerwehren aus der Gemeinde Freudenberg
In Riegelstellung Mission erfüllt

Die Wehren aus Etsdorf, Aschach und Immenstetten bauten von einem Weiher aus eine externen Löschwasserversorgung auf. Bild: gto
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Freudenberg
18.10.2016
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"Brand in einem landwirtschaftlichen Anwesen in Lintach, eine Person vermisst." Diese Alarmmeldung ging bei den gemeindlichen Feuerwehren aus Aschach, Bühl, Etsdorf, Immenstetten, Freudenberg, Hiltersdorf, Lintach und Pursruck ein. An der Übung nahmen auch die Raigeringer Wehr und die Amberger mit ihrer Drehleiter teil.

Lintach. Die Feuerwehr Lintach war natürlich als erste der acht Wehren aus dem Bereich Freudenberg am Übungsort. Kommandant Benjamin Weiß übernahm sofort die Einsatzleitung und beauftragte seine Gruppenführer, Schlauchleitungen aufzubauen.

Da die Gefahr einer Ausweitung des Brandes auf angrenzende Stallungen bestand und ein Mensch vermisst war, war Eile geboten. Die Wehr aus Freudenberg bekam die Aufgabe, zur Personensuche einen Innenangriff mit Atemschutz vorzunehmen.

Nach relativ kurzer Suche konnte der leicht verletzte Vermisste geborgen werden. Um ein weiteres Ausbreiten des Feuers zu verhindern, rückten die Einsatzkräfte von mehreren Seiten vor, bildeten dazu eine sogenannte Riegelstellung. Die Lintacher und Freudenberger bekämpften den Brandherd vom Hof aus, die Patenwehr aus Raigering übernahm den Sicherungstrupp.

Für die nachrückenden Einsatzfahrzeuge wurde ein Bereitstellungsraum auf der Hauptstraße eingerichtet. Damit ausreichend Löschwasser sichergestellt werden konnte, bauten die Wehren aus Etsdorf, Immenstetten und Aschach eine weitere Leitung von einem Weiher in der Ortsmitte aus auf.

Von der anderen Seite des Hangs aus übernahm die Hiltersdorf Wehr die Brandbekämpfung. Die Drehleiter wurde im Nachbarhof über ein angrenzendes Dach hinweg ausgefahren. Die Einsatzkräfte erfüllten die ihnen gestellten Aufgaben zügig und beendeten ihre Mission erfolgreich.

Sowohl Einsatzleiter Benjamin Weiß als auch Kreisbrandmeister Armin Daubenmerkl zogen ein positives Fazit. Letzterer merkte an: "Es wurde schnell und sauber gearbeitet und der Atemschutztrupp fand schon nach vier Minuten den Verletzten." Die Schnelligkeit der Einsatzkräfte und deren verschiedene Aufgabenerfüllung bewertete er als sehr gut. 2. Bürgermeister Franz Weiß bedankte sich im Namen der Gemeinde "für den tollen Einsatz".
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