Heilige drei Könige sammeln in Pfarrei Wutschdorf für arme Kinder in aller Welt
Jesus muss der Leitstern sein

Beispielhaftes Engagement zeigten die Sternsinger der Pfarrei Wutschdorf mit Pfarrer Norbert Götz für die Aktion "Segen bringen, Segen sein". Bild: bas
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Freudenberg
09.01.2016
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Unter dem Leitwort "Segen bringen, Segen sein. Respekt für dich, für mich, für andere." zogen in der Pfarrei Wutschdorf die Sternsinger in ihren prächtigen Gewändern von Haus zu Haus, um für Kinder in Bolivien und weltweit zu sammeln. Pfarrer Norbert Götz hatte sie vorher in der Kirche St. Martin in einem Gottesdienst, den der Kirchenchor gestaltete, ausgesandt.

Der Geistliche zitierte am Beginn seiner Predigt Charles de Foucauld: "Wenn man Jesus gesehen hat, muss man auf einem anderen Weg heimgehen: auf dem Weg der Bekehrung, nicht auf dem Weg der Vergangenheit." Die Weisen aus dem Morgenland, die ein Stern zum Aufbruch veranlasst habe, hätten Jesus, den verheißenen Retterkönig, gefunden. Und zwar als Kind in ärmlichen Verhältnissen und nicht als einen mächtigen Herrscher.

"Die Weisen müssen umdenken, denn seine Macht ist die Liebe. Sie müssen lernen, Menschen der Wahrheit, des Rechts, der Güte, der Verzeihung und der Barmherzigkeit zu werden", fuhr der Geistliche fort. "Auch wir sind in den Weihnachtstagen Jesus begegnet und müssen auch auf dem Weg Jesu unsere Wanderung ins neue Jahr fortsetzen. Jesus muss unser Leitstern sein", betonte Pfarrer Götz. "Macht euch auf und haltet den richtigen Kurs ein! Werdet Menschen der Liebe und Barmherzigkeit!"

Den ganzen Tag über gingen die Sternsinger in fünf Gruppen weite Wege von Tür zu Tür, verkündeten in Gedichten und Liedern die Weihnachtsbotschaft und brachten den Segen des Weihnachtsfestes in jedes Haus. Dazu schrieben sie an die Türen den abgekürzten lateinischen Segensspruch: "Christus Mansionem Benedicat" (Christus segne dieses Haus).

Die Herzen und die Türen waren an diesem Dreikönigstag in der Pfarrei Wutschdorf nicht verschlossen, sondern standen für die Sternsinger weit offen. So sammelten sie 3032 Euro und wurden somit durch ihren Einsatz selbst zum Segen für benachteiligte Kinder in aller Welt.
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