Hiltersdorfer Kapelle wird nach Generalsanierung wieder eingeweiht
Unzählige Perlen des Fleißes

Eine Gedenktafel für Hans Haller brachte der CSU-Ortsverband am neuen Brunnen an (von links): Gemeinderat Christian Tröster und CSU-Ortsvorsitzender Theo Flierl.
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Freudenberg
19.05.2016
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Es war jeweils ein Pfingstmontag, als 1961 die Hiltersdorfer Kapelle St. Johannes eingeweiht und 2011 das 50-Jährige gefeiert wurde. Und wiederum am einem Pfingstmontag erhielt das schmucke kleine Gotteshaus nach erfolgter Generalsanierung den Segen.

Hiltersdorf. Der Festtag begann mit einer Messe auf dem Dorfplatz, den Stadtpfarrer Ludwig Gradl und Studiendirektor Pfarrer Stefan Hirblinger zelebrierten. Die musikalische Gestaltung übernahm die Jugendblaskapelle Freudenberg. Trotz kühler Temperaturen hatten sich viele Gläubige eingefunden.

Die Kapelle sei ein Versammlungsort der Christen zum Gebet und zu Gottesdiensten, sagte Pfarrer Hirblinger in seiner Predigt. Er bedauertes, dass in der heutigen Zeit bei diesen Versammlungen oft Plätze in der Kirche frei blieben. Stadtpfarrer Gradl spendete der Kapelle, die im neuen Glanze erstrahlt, und dem Dorfplatz, der sich bestens in deren Umgebung einfügt, den Segen.

Bürgermeister Alwin Märkl blickte zurück auf die jahrelange Planung. "Die Früchte einer zweijährigen Bautätigkeit können nun geerntet werden", sagte er. Nun lade der Platz ein zum Verweilen und Plaudern, zum Spazieren und Schauen, zum Spielen und Feiern. Der Brunnen in der Mitte ziehe alle Blicke aus sich, Bänke versprechen entspannte Pausen, und das Grün der Bäume werde bald für Schatten sorgen. Der Gemeinderat hat laut Märkl für diese Maßnahme Eigenmittel in Höhe von 321 560 Euro zur Verfügung gestellt. Das Amt für Ländliche Entwicklung gab 356 141 Euro. Leitender Baudirektor Hans-Peter Schmucker erinnerte, dass in den Jahren seit seiner Amtsübernahme die Behörde der Gemeinde Freudenberg jährlich ein Projekt bezuschusst habe.

"Schweißtropfen sind die Perlen des Fleißes. Mit diesen Perlen ist die St.-Johannes-Kapelle reichlich gesegnet" - so fasste Kapellenvereins-Vorsitzender Berthold Heldmann die Maßnahme zusammen. Über 2000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit seien geleistet worden. Architekt Michael Dittmann wertete es als Glücksfall, dass durch die baulichen Gegebenheiten mit der Kapelle und dem Feuerwehrhaus sowie durch die positive Einstellung der Anlieger günstige Voraussetzungen für eine Neugestaltung gegeben waren.

Gemeinderat Christian Tröster vom CSU-Ortsverband Hiltersdorf erinnerte an den vor zwei Jahren tödlich verunglückten langjährigen CSU-Ortsvorsitzenden und 2. Bürgermeister Hans Haller. Dieser habe die Dorferneuerung von Anfang an begleitet. Zur Würdigung von Hallers langjährigem Wirken in Hiltersdorf wurde am Dorfplatz-Brunnen eine Gedenktafel angebracht.
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