In Freudenberg Festgottesdienst zum Patrozinium des hl. Jakobus
Das Dienen vorgelebt

Zum Patroziniumstag des hl. Jakobus zelebrierte Pfarrer Norbert Götz (Mitte) zusammen mit Ruhestandspfarrer Hans Hammer (rechts daneben) den Festgottesdienst auf dem Jakobiplatz. Der Kirchenchor unter der Leitung von Regina Fibich-Wiesneth umrahmte die Messe. Bild: bas
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Freudenberg
01.08.2016
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Mit einem Festgottesdienst zum Patrozinium des hl. Jakobus, dem die Kirche auf dem Jakobiplatz geweiht ist, endeten die Kirchweih-Feierlichkeiten. Der Chor unter Leitung von Regina Fibich-Wiesneth gestaltete die Messe.

Pfarrer Norbert Götz stellte fest, dass vor 20 Jahren nur wenige Pilger auf dem Weg zum Grab des Apostels Jakobus nach Santiago de Compostela unterwegs gewesen seien. Inzwischen sei die Wallfahrt auf dem Jakobsweg zu einer Massenbewegung geworden. "Auch wir sind auf dem Pilgerweg zu Gott unterwegs. Aber so einfach können Jesus und die frohe Botschaft nicht in uns Einlass finden", sagte er. Der Apostel Jakobus, einer der engsten vertrauten Jesu, sei lebendiger Beweis dafür. Im Evangelium wollten Jakobus und sein Bruder Johannes sich die ersten Plätze im Reich Jesu sichern. Aber dieser habe sie zurechtgewiesen: "Wer bei euch groß sein will, der muss euer Diener sein." Das habe Jesus nicht nur gefordert, sondern auch vorgelebt. Jakobus habe erst lernen müssen, zu dienen. So sei er als erster von allen Aposteln wegen seines Glaubens hingerichtet worden und habe damit als erster sein Ziel im Reich Jesu erreicht. "Jakobus will nicht nur Patron der Pilger und Begleiter auf dem Pilgerweg unseres Lebens sein, sondern er will uns auch helfen, in die Fußstapfen Jesu zu treten", betonte der Geistliche.

Nach dem Gottesdienst ließen sich die Gläubigen auf den Bierbänken am Jakobiplatz nieder. Die Koblerer verwöhnten die Gäste mit selbst gebackenem Zwiebelkuchen und Kücheln, Schnittlauchbroten, Käse und Bratwürsten.
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