Lintacher Dorf- und Kulturverein bestätigt seinen Vorstand
Radweg von Freudenberg bis Amberg gefordert

Der Lintacher Dorf- und Kulturverein wählte einen neuen Vorstand (von links): Bürgermeister Alwin Märkl, Schriftführerin Barbara Bock, Kassiererin Andrea Peter, 2. Vorsitzender Alfred Zimmermann, Vorsitzender Hans Schwarz, Kassenrevisor Thomas Kunz, Kassierin Marianna Schuberth und Kassenrevisorin Julia Schneider. Bild: hfz
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Freudenberg
09.03.2016
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Anscheinend wurde gute Arbeit geleistet: Mit seiner bewährten Führungsmannschaft geht der Lintacher Dorf- und Kulturverein in die Zukunft.

Lintach. Bei der Jahreshauptversammlung wurden die fünf Vorstandsmitglieder in ihren Ämtern einstimmig wieder gewählt. Neuer Kassenrevisor und damit Kollege von Julia Schneider ist Thomas Kunz. In seinem Grußwort lobte Bürgermeister Alwin Märkl die Lintacher Gruppierung besonders für den guten Austausch mit dem Heimat- und Kulturverein Freudenberg.

Nach einem Rückblick auf die vielfältigen Aktionen des vergangenen Jahres stellte Vorsitzender Hans Schwarz die Termine für heuer vor: Palmsonntag, 20. März: Kreuzweg am Thannweg; Montag, 21. März: Gestalten von Osterkerzen; Christi Himmelfahrt, 5. Mai: Wanderung zum Backofenfest nach Freudenberg; Sonntag, 7. August: Lintacher Dorffest; Samstag, 17. September: Tagesfahrt nach Sulzfeld/Main; Freitag, 25. November: Kathreintanz mit der Hammerbachtaler Blous'n im Dotzlersaal; Samstag, 10. Dezember: Adventsfeier im Gasthof Rehaber. Wie in den Jahren zuvor werden sicher noch spontan Aktionen und Veranstaltungen hinzu kommen. Angedacht sind zum Beispiel ein Ausflug nach Kastl mit ortskundiger Führung und ein Abend zu juristischen Themen wie Erbrecht oder Vorsorge.

Stefan Rehaber berichtete über den Stand der Dinge bei der Dorferneuerung. Demnach muss das Kreuz am Kriegerdenkmal restauriert werden. Da viele Behörden mit eingebunden sind, die laut Rehaber "sehr, sehr langsam arbeiten", ist mit einem Abschluss des Projekts Ehrenmal in der nächsten Zeit nicht zu rechnen. Gleiches gelte auch für die Planung des Hochwasserschutzes am südwestlichen Dorfrand.

Eine rege Diskussion ergab sich zum Thema Staatsstraße 2399, speziell über den Abschnitt zwischen Lintach und Raigering. Nachdem mehr als 30 Jahre um eine Verbesserung gerungen wurde, steht offenbar eine solche unmittelbar bevor. Die Idee, einen Radweg einzurichten, auf dem man sicher von Freudenberg bis Amberg fahren kann, sei ins Stocken geraten, bedauerte die Versammlung, die diese Maßnahme als sehr wichtig eingestufte. Da es sich hier um eine Maßnahme für kommende Generationen handele, empfahlen die Mitglieder den politischen Vertretern dringend, unbedingt Nachverhandlungen anzustreben.

Eine Aufgabe wurde dem Vorstand noch mit auf den Weg gegeben: Er soll sich mit einem möglichen Protest beim Bayerischen Rundfunk gegen die Verbannung der Volksmusik in den digitalen Empfang befassen.
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