Mitfahren leicht gemacht für die Freudenberger
Vom Bankl aus: Daumen raus

Bürgermeister Alwin Märkl und FU-Vorsitzende Barbara Gerl haben schon mal probegesessen. Dazu gesellten sich einige Mitglieder des Heimat- und Kulturvereins. Bild: gri
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Freudenberg
30.07.2016
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Kleiner Aufwand - große Wirkung: Mit einer pfiffigen Idee wollen Frauen-Union und Heimat- und Kulturverein den öffentlichen Personennahverkehr zwischen Freudenberg und Amberg beflügeln. Nun gab es das erste "Sit in" am neuen Mitfahrerbankl.

Die Bank steht an der Ecke Haupt-/Badstraße gegenüber dem Gasthaus Schuller. An dieser Stelle vereint sich der Verkehr, der Richtung Amberg unterwegs ist.

"Hier fahren die Autos im Minutentakt in die Stadt", erklärte FU-Vorsitzende Barbara Gerl. "Wir wollen einen allgemein bekannten Anlaufpunkt schaffen, für alle, die schnell mal nach Amberg müssen, aber gerade kein Auto zur Verfügung haben oder nicht auf den Bus warten wollen", erläuterte sie die Absicht.

Der Heimat- und Kulturverein unterstützt das Projekt. "Das Mitfahrerbankl wirkt sich nicht nur positiv auf die Umwelt aus, sondern auch auf das soziale Miteinander im Dorf", sagte HKV-Vorsitzender Uli Piehler. "Wir hoffen, dass das ein beliebter Treffpunkt wird und viele Leute die Mitfahrgelegenheiten nutzen." Tatkräftig geholfen haben Wolfgang Gerl und Benno Grosser. Sie waren dabei, als auf dem Bankl mit Bürgermeister Alwin Märkl zur Probe gesessen wurde. Mit Erfolg. Gleich mehrere Autos blieben stehen und boten ihre Fahrdienste an. Ausnahmsweise wollten die Bankl-Gäste aber in Freudenberg auf der Jakobikirwa bleiben.
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