Neues Leben für Leerstand im Ortskern
"Live aus dem Lagerhaus" mit jungen Talenten

Vermischtes
Freudenberg
09.06.2016
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Freudenberg. (gri) "Live aus dem Schlachthof" hieß eine erfolgreiche Jugendsendung im Bayerischen Fernsehen. Schon bald wird es in Freudenberg einen Ableger des TV-Formats geben. Im August heißt es zum ersten Mal "Live aus dem Lagerhaus" - wenn auch ohne Fernsehen.

"Live aus dem Schlachthof" (früher "Live aus dem Alabama") war der Renner Anfang der 90er Jahre. Junge Moderatoren stellten dabei in einem zum Studio umfunktionierten ehemaligen Industriebau mitten in München angesagte Bands vor. Günther Jauch hat dieser Sendung seinen Durchbruch als Moderator zu verdanken, ebenso Sandra Maischberger und Werner Schmidbauer.

Mehr als 20 Jahre später ist nun Freudenberg an der Reihe: Einen Abend lang soll am Freitag, 19. August, wieder Leben in das seit mehr als zehn Jahren leerstehende Gebäude im Ortskern einkehren. Auf einer kleinen Bühne dürfen sich junge Talente präsentieren. Der Abend soll Gelegenheit zum Kontakteknüpfen und zur Unterhaltung bieten.

"Wir wollen mit dieser Veranstaltung ein Zeichen setzen", sagt Uli Piehler, der Vorsitzende des Heimat- und Kulturvereins. "Einerseits wollen wir auf den Leerstand mitten im Dorf hinweisen. Wir wollen zeigen, dass man aus dem Lagerhaus was machen kann." Zum anderen gehe es darum, Nachwuchskünstlern aus der Region ein Forum zu bieten. Die Raiffeisenbank Hirschau stellte das Gebäude ohne zu zögern zur Verfügung. "Wir unterstützen die Idee des Kulturvereins von ganzem Herzen", sagte Bankvorstand Norbert Waldhauser.

Vom Solo-Sänger, über Gitarristen, Poetry-Slamer bis hin zum Artisten: Alle, die über eine besondere Fähigkeit verfügen, sind zum Mitmachen eingeladen. Geplant ist, dass jeder Künstler ungefähr eine Viertelstunde auftritt und dabei natürlich sein Paradestück präsentiert. Anmeldungen nimmt der Kulturverein per Mail unter vorstand@hkv-freudenberg entgegen.

Der Eintritt ist frei. Das Team des HKV wird die Veranstaltung bewirten. Der Erlös kommt sozialen oder kulturellen Zwecken zugute. Die frühere Laderampe bleibt an dem Abend aus Sicherheitsgründen geschlossen. Der Zugang erfolgt durch das Stapler-Tor auf der Märkl-Seite.
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