Ortstermin zum Bauprojekt
Bessere Wege am Rotbühl

Beim Ortstermin am Rotbühl mit (von links): Herrmann Siegert (Stadt Hirschau), Johann Vetterl (Verband für ländliche Entwicklung), Bürgermeister Herrmann Falk, Bürgermeister Alwin Märkl, Erwin Ruidisch (Verband für ländliche Entwicklung), Claus Kiefmann (Baufirma Helmut Seebauer, Schwarzhofen) und Andreas Schmidt (Amt für ländliche Entwicklung). Bild: gef
Vermischtes
Freudenberg
23.09.2016
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Zu einem Ortstermin trafen sich Vertreter der Gemeinde Freudenberg und der Stadt Hirschau mit Fachleuten des Amts und Verbands für Ländliche Entwicklung Oberpfalz. Es ging um den Baufortschritt des gemeinsamen Wegeprojekts am Rotbühl.

Freudenberg und Hirschau packen momentan ein gemeinsames Wegebauprojekt an, nämlich den Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße von der Kreisstraße AS 19 zur AS 29 über das Langlaufzentrum am Rotbühl auf einer Gesamtlänge von 1835 Metern. Der Weg war bisher auf einer Breite von etwa 4,5 Metern geschottert und wird künftig mit einer Fahrbahnbreite von 3,5 Metern asphaltiert.

Außerdem wird er mit überfahrbaren Banketten und einem Wegseitengraben beziehungsweise Sickerleitung ausgestattet.

Tragfähigkeit verbessern


Grundlage für das Vorgehen ist das landwirtschaftliche Kernwegenetz im Gebiet der Integrierten Ländlichen Entwicklung Arbeitsgemeinschaft Obere Vils - Ehenbach (AOVE), welches durch die Gemeinden unter Beteiligung von Vertretern der Jagdgenossenschaften und örtlichen Vertretern des Bauernverbandes ausgearbeitet wurde.

Durch die Baumaßnahme werden die Tragfähigkeit und die Befahrbarkeit des Weges wesentlich verbessert, betonen die Verantwortlichen. Dies sei für eine zeitgemäße Erschließung und dauerhafte Bewirtschaftung umfangreicher land- und forstwirtschaftlich genutzter Flächen von wichtiger Bedeutung. Zudem wird die Erreichbarkeit des Langlaufzentrums am Rotbühl für die einheimischen und auswärtigen Wintersportler wesentlich erleichtert, war man sich einig. Auch der Skiclub Monte Kaolino Hirschau ist erfreut über den Ausbau.

Die Gesamtkosten der Maßnahme einschließlich Baunebenkosten belaufen sich auf 530 000 Euro. Der Anteil der Stadt Hirschau beträgt dabei 275 000 Euro. Für die Gemeinde Freudenberg entstehen Kosten in Höhe von 255 000 Euro. Erfreulicherweise wurde durch das Amt für ländliche Entwicklung Oberpfalz eine Förderung in Höhe von 75 Prozent in Aussicht gestellt. Als Amtsvertreter war Bauoberrat Andreas Schmidt vor Ort und überzeugte sich von der Notwendigkeit der Maßnahme und dem derzeitigen Baufortschritt. Der Verband für Ländliche Entwicklung Oberpfalz ist beim Vorhaben für die Planung, Ausschreibung und Vergabe der Baumaßnahme sowie deren Betreuung zuständig. Mit der Fertigstellung ist Ende Oktober zu rechnen, hieß es von den Beteiligten weiter.
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