Pfarrer Norbert Götz (Pfarrei Wutschdorf) zieht bei Jahresabschlussgottesdienst durchwachsene ...
Gottesdienstbesuch rückläufig

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Freudenberg
09.01.2016
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"Das Wort des Jahres ist Flüchtling geworden. Der Strom reißt nicht ab. In der Weihnachtszeit werden wir daran erinnert, dass Jesus selbst als Kind zum Flüchtling geworden ist", sagte Pfarrer Norbert Götz in seiner Predigt beim Jahresabschlussgottesdienst.

Zahlreiche Gläubige hatten sich zu der Messe, die der Kirchenchor musikalisch gestaltete, in der Kirche St. Martin eingefunden. "Das Evangelium des Silvestertags ruft uns zu: Der Sohn Gottes ist Mensch aus Fleisch und Blut geworden. Er ist gekommen, diese Welt zu retten. Wie hat unser Verhältnis zu Jesus Christus in diesem Jahr ausgeschaut?", fragte der Geistliche die Gläubigen. Auch wenn es in mancherorts noch schwächer ausschaue, dürfe man nicht übersehen, dass in der Pfarrei im Frühjahr besonders wenige Gottesdienstbesucher gezählt worden seien. Im November seien es etwas mehr gewesen, nämlich 29 Prozent. "Die Verbindung zu Christus wird immer weniger gesucht", stellte Götz fest. Die Zahl der Taufen habe sich gegenüber dem Vorjahr von 9 auf 17 fast verdoppelt. Vier Paare hätten sich vor Gott das Ja-Wort gegeben, zehn Mitchristen seien zur letzten Ruhe geleitet worden. Elf Kinder hätten die Erstkommunion empfangen. Der Geistliche bedauerte, dass davon nur drei Ministranten wurden.

In der Pfarrei werde viel Einsatz gezeigt, würdigte Götz. Als erfreulich wertete er die hohe Spendenbereitschaft. Allein für die Aktion Adveniat an Weihnachten kamen 6277 Euro zusammen (Vorjahr: 5900 Euro). Dank galt Ruhestandspfarrer Hans Hammer, der sich besonders der Expositur Etsdorf annimmt.
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