Arbeit schweißt TSV zusammen

751 Mitglieder bilden den TSV Friedenfels. Bei der Jahreshauptversammlung dankten (hinten von links) Vorsitzender Helmut Radimerski und die Bürgermeister Gottfried Härtl und Oskar Schuster den TSV-Sparten, die im zurückliegenden Vereinsjahr den meisten Zulauf hatten. Über das Lob freuten sich (vorne von rechts) Dr. Siegfried und Rita Steinkohl von der Sparte Klettern, Claudia Paukner (Laufen) und Lisa Rauh (Fitness). Bild: bsc
Freizeit
Friedenfels
26.01.2016
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Der Turn- und Sportverein ist beliebt. Die Angebote sind gefragt und von über 750 Mitgliedern geschätzt. Doch sieht die Vereinsspitze keinen Anlass, sich zurückzulehnen.

Harmonie prägte die gut besuchte Jahreshauptversammlung des TSV auf der Veranda des Vereinslokals "Goldener Engel". Vorsitzender Helmut Radimerski und die Leiter der acht Sparten informierten und hielten Rückschau auf die Höhepunkte im Vereinsjahr 2015.

"Obwohl der Verein seit vielen Jahren die magische Zahl von 750 Mitgliedern hat, muss sich der TSV für die Zukunft rüsten", verdeutlichte Vorsitzender Helmut Radimerski und fuhr fort: "Die Zukunft der Vereine sieht nicht rosig aus." Viele Vereine würden in den nächsten Jahren verschwinden. "Noch kann der TSV viele eigene Teams, Gruppen und Mannschaft bilden, die sportliche Aushängeschilder für den Verein und den Ort sind."

Der TSV Friedenfels habe 163 Jugendliche unter 20 Jahren. Dennoch sei man vor allem im Fußballnachwuchsbereich auf die Bildung von Spielergemeinschaften angewiesen, so Radimerski. Eigene Nachwuchsteams stelle der TSV nur noch bei den A-Junioren und im Damenfußball. Die Kooperationen bei den restlichen Mannschaften mit dem SV Schönhaid und der SG Fuchsmühl seien aber beispielhaft und lobenswert, meinte der Vorsitzende. Seinen besonderen Dank drückte Radimerski den TSV-Sparten Fitness, Laufen und Klettern aus, die mit insgesamt 13 Neuzugängen im zurückliegenden Vereinsjahr die Mitgliederzahl im TSV festigten und konstant hielten. Neben zahlreichen Mitgliedern habe auch der Vorstand wieder ein enormes Arbeitspensum geleistet, wusste der Vorsitzende. Er verwies auf Vorstandssitzungen, die Teilnahme an Veranstaltungen in der Gemeinde sowie unzählige Arbeitseinsätze auf den Sport- und Trainingsanlagen. Auch das große Engagement der Spielerfrauen und -freundinnen sowie der vielen Helfer in den Verkaufsständen bei den Fußballheimspielen würdigte Radimerski. Zudem dankte er namentlich Theo Höfer, Milan Tusek, Wolfgang und Petra Schraml, Rita und Siegfried Steinkohl, Peter Ransberger, Bernhard Schultes, Sebastian Schultes und Alfred Heimerl für ihr Engagement um Vereinsheim und Sportanlagen. Glücklich zeigte sich Helmut Radimerski über den nun endgültigen Abschluss eines weniger angenehmen Themas: "Nach fast eineinhalb Jahren endete am 23. Oktober die Glas- und Porzellanscherben-Verunreinigung des A-Sportplatzes vor dem Landgericht Weiden." Der TSV-Vorsitzende fuhr fort: "Für die vielen erforderlichen Arbeiten, Bemühungen und Leistungen haben wir als Entschädigungssumme 4000 Euro vom Schadensverursacher erhalten."

Brunnenbau und InstandsetzungenBei der Vorstellung der geplanten Bau- und Sanierungsmaßnahmen in diesem Jahr bat TSV-Vorsitzender Helmut Radimerski um die Unterstützung und Mithilfe der Mitglieder. So seien die Erneuerung der Bandenwerbung und ein Brunnenbau am A-Sportplatz geplant. Ferner stehe der Einbau einer Schalldecke im Gastraum des Sportheims und eine Sanierung des Garagendaches an. Neben dem Restrückbau am Skihang "Hosch'n" seien die Helfer bei Instandsetzungen und der Erneuerung des B-Sportplatzes gefordert. Dazu soll demnächst ein Planungsausschuss gegründet werden. (bsc)
Der TSV muss sich für die Zukunft rüsten.Vorsitzender Helmut Radimerski


Bürgermeister: Auf den TSV ist VerlassBürgermeister Gottfried Härtl würdigte in der Jahreshauptversammlung das breite Sportangebot des TSV. "Unsere Einwohner und Kinder schätzen die vielen Sport- und Freizeitmöglichkeiten im Turn- und Sportverein, was auch der Mitgliederstand von über 750 Mitgliedern beweist. Ihr seid zudem ein verlässlicher Partner bei allen Veranstaltungen der Gemeinde." Gottfried Härtl hob dabei das besonders große ehrenamtliche Engagement und die Betreuung von Verkaufsständen bei Bürgerfest und Weihnachtsmarkt hervor.
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