Fichtelgebirgsverein hat auch heuer viel vor
Gesellig und gerne in der Natur

Vorsitzender Manfred Lang (links) und Ehrenvorsitzender Karl Schraml (rechts) dankten FGV-Wanderwart Werner Zuleger (Mitte) für sein Engagement. Seine Rückschau stimmte mehr als zufrieden. Besonders gefiel der Ausblick auf das anstehende attraktive Programm. Bild: roh
Freizeit
Friedenfels
19.04.2017
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Der Aufstieg zum Keilberg, der höchsten Erhebung des Erzgebirges, lockt. Aber nicht nur der Berg ruft. Hin und wieder tut das beim Fichtelgebirgsverein auch der süffige Zoigl.

Die Ortsgruppe Friedenfels des Fichtelgebirgsvereins kam zum traditionellen Frühlingstreffen im Gasthof "Goldener Engel" zusammen. Dieses erste Treffen - früher hieß es "So treiben wir den Winter aus" - geht auf den Gründungsvorsitzenden Hubertus Urban zurück. Obmann Manfred Lang eröffnete die trotz drei Konkurrenzveranstaltungen gut besuchte Jahreshauptversammlung und beleuchtete die Bewegungen in den Mitgliederzahlen. Zwei Sterbefälle waren zu beklagen. Freude herrschte über vier Neueintritte. Aktuell hat der FGV Friedenfels 89 Mitglieder.

"Mit Genugtuung darf ich feststellen, dass wir die Freizeit mit Freunden sinnvoll gestaltet haben. Geselligkeit und gesunde Bewegung in frischer Luft standen stets im Vordergrund", sagte der Vorsitzende in der Rückschau. "Möglichst oft in die Natur hinaus", das sei der Leitgedanke, der das Programm des FGV bestimmte und auch die Saison 2017 präge. "Damit meine ich 31 Halbtages-, 11 Tages- und 2 Mehrtageswanderung. Jeder Teilnehmer legte im Durchschnitt 674 Kilometer auf Schusters Rappen zurück", so Lang.

Eindrucksvolle Bilder


Für die präzise Zusammenstellung der Wanderstatistik erntete Wanderwart Werner Zuleger viel Beifall. Den ausführlichen Rückblick unterlegte er mit eindrucksvollen Bildern. Besonders gerne erinnerte sich der Vorsitzende an das Kinderferienprogramm. Die Schokokuss-Schleuder habe für viel Spaß gesorgt. "Das gemeinsame Gebietswandertreffen im Waldhaus im Steinwald glückte."

Nicht fehlen durfte ein Ausblick auf die angelaufene Wandersaison 2017. Einige Ziele wollte er konkret ansprechen. Auf dem Programm stehen heuer unter anderem ein Aufstieg zum Keilberg, der höchsten Erhebung des Erzgebirges, und eine Tageswanderung zu den Teufelssteinen entlang des Steinbachs. "Zudem erkunden wir das Tal der Gregnitz bis Nagel." Auch der Zoigl rufe. Den gefiederten Freunden werde am 6. Mai gelauscht. Zuvor wird noch eine Abendwanderung zum Badeweiher nach Thumsenreuth am 3. Mai eingeflochten. "Zudem werden die Gipfel von Ochsenkopf und Schneeberg angepeilt." Heinz Störtzer erstattete den Kassenbericht und dankte Schriftführer Josef Vogl für die Mithilfe. Vorsitzender Manfred Lang dankte ihm für die von den Prüfern Hans Düning und zweitem Bürgermeister Oskar Schuster festgestellte sorgfältige Kassenführung.

Großen Anteil am Gelingen des Frühlingstreffens hatte Wanderführer Werner Zuleger. "Im Sport zählen Sekunden, beim Wandern nur schöne Stunden", schickte er voraus. In seinem unterhaltsamen, liebevoll zusammengestellten Vortrag ließ er die 44 Wanderungen und die Ausflüge am Goldsteig Revue passieren. Dabei ließ so manche Erinnerung und Anekdote schmunzeln. Jeder fand sich in herausragenden oder ungewöhnlichen Momenten auf den Bildern der Leinwand wieder. Ausgefallene Situationen, wie die mit Klebeband notdürftig reparierten Wanderschuhe des damaligen Vorsitzenden, lieferten Gesprächsstoff.

Voller Vorfreude


Dem Zauber des Böhmerwaldes konnten sich die Zuschauer nicht entziehen. Nicht minder beeindruckten die Erlebnisse im Erzgebirge, im "Pferdegöpel" mit seiner unglaublichen Holzkonstruktion, die größte Weihnachtspyramide in Johanngeorgenstadt, Parkstein, die Überquerung des Scheibenberges und die Burg Leuchtenberg. Das fachte die Wanderlust aufs Neue an. Mit kräftigem Beifall dankten die Besucher des Frühlingstreffens dem versierten Vereinsfotografen.

Im Sport zählen Sekunden, beim Wandern nur schöne Stunden.Wanderführer Werner Zuleger
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