Bewegender Abschied von Pfarrer Klaus Stock - Geschätzter Seelsorger und Berater - Bei den ...
Ein geselliger Mensch, der vielen Trost spendete

Der Regensburger Stadtdekan Roman Gerl sprach am offenen Grab von Pfarrer Klaus Stock die letzten Segensgebete. Vom beliebten Seelsorger verabschiedeten sich neben 36 Priestern seine Verwandten, viele Freunde und Bekannte. Bild: bsc
Kultur
Friedenfels
29.01.2015
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"Ein besonderer Mensch und Seelsorger wird heute zu Grabe getragen", sagte der Regensburger Stadtdekan Roman Gerl bei der Trauerfeier in der voll besetzten Friedenfelser Pfarrkirche über seinen verstorbenen Freund Pfarrer Klaus Stock. Der beliebte Priester fand am Dienstag im Familiengrab seiner Heimatgemeinde Friedenfels die letzte Ruhestätte.

Neben Verwandten und Abordnungen zahlreicher Pfarreien, in denen Stock seelsorgerisch tätig war, nahmen Stadtdekan Roman Gerl und sein Nachfolger Pfarrer Dr. Christoph Seidl sowie 34 weitere Priester Abschied. Pfarrer Klaus Stock war am 20. Januar nach zweieinhalbjähriger Krebserkrankung gestorben.

In einer Predigt, die vielen Gläubigen unter die Haut ging, würdigte sein Freund und Nachfolger an der Seelsorgestelle für Berufe im Gesundheits- und Sozialwesen der Diözese Regensburg den verstorbenen Klaus Stock. Pfarrer Dr. Christoph Seidl: "Ich kann mich noch gut an einen Einkehrtag erinnern, den ich mit Klaus Stock erleben durfte." Das Thema damals: "Beten wie geht das?". "Auf den Folien, die er benutzte und mir schenkte, habe ich Spuren entdeckt, die mir wertvoll geworden sind. Eine Fülle von Gebeten, Gebetshaltungen und Gebetsmöglichkeiten. Nicht überschwänglich romantisierend, sondern nüchtern."

Dr. Christoph Seidl erläuterte: "Gebetskurzformeln als Notsprache, wenn es dem Leben die Sprache verschlägt." Klaus Stock sei ein besonderer Priester gewesen. Die zweite Zeile auf dem Sterbebild treffe es genau: Seelsorger und Berater. Den Menschen Trost spenden, das habe Stock angetrieben. Er sei ein geselliger Mensch gewesen, was ihn bei den Menschen beliebt gemacht habe. Am 12. Dezember ging Pfarrer Klaus Stock in die Palliativstation und habe sich via Internet von der Welt verabschiedet, erzählte Dr. Seidl.

Bevor sich ein langer Trauerzug auf den Weg zum Friedhof machte, zeichneten Domkapitular Peter Hubbauer, Kurssprecher Franz Schmidbauer, Dr. Herbert Winterholer von der Werdenfelser Bruderschaft, die Bundesvorsitzende für den Katholischen Pflegeverband Monika Pöhlmann und Bürgermeister Gottfried Härtl die markanten Lebensstationen des Seelsorgers nach.
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