Konzert im Hartungsaal
Bunter Abend mit viel Musik

Der Chor des MGV Friedenfels unter Leitung von Vorsitzendem Horst Straub (links) eröffnete das Konzert. Bilder: roh (2)
Kultur
Friedenfels
03.11.2016
51
0

Allein und jeder für sich stark sind sie. Aber gemeinsam sind sie noch viel stärker. Dies zeigte sich jetzt im Hartungsaal beim Konzert.

Die Chöre aus Friedenfels, die Sänger des Patenvereins aus Pressath sowie die Chorgemeinschaft Krummennaab/Thumsenreuth gestalteten einen besonderen Abend. Schwungvoll leitete der Chor des Gastgebers den "Bunten Abend der Musik" ein. Vorsitzender und Dirigent Horst Straub freute sich in der Begrüßung über die gefüllten Reihen im Publikum, ehe Moderator Wolfgang Mühlbauer - er ist aktiver Sänger im Friedenfelser Chor - "ein hochwertiges Konzert mit ehrlicher Livemusik" ankündigte.

"Wir sind die alten Säcke"


Mit dem Welthit "Plaisir d'amour" begann wenig später das Programm, danach beschrieben die Sänger, was "in Mondes Schimmer" passiert. "Bei uns geht es nicht todernst zu, kündigte Leiter Helmut Wolf den nächsten Titel "Wir sind die alten Säcke" an, interpretiert von der Chorgemeinschaft Krummennaab/Thumsenreuth. Zudem ließen sie die Mühle im wunderschönen Schwarzwald klappern. In Erinnerung an Peter Alexander vermittelte "Ich zähle täglich meine Sorgen" viel Frohsinn.

Die Gäste des Patenvereins aus Pressath, Männerchor und der gemischter Chor servierten unter Leitung von Heribert Ficker "Muss i denn, muss i denn ..." und zogen die bemerkenswerte Empfehlung "Genießt das Spiel der Welt" aus dem Gepäck. Mit Annamaria Härtl, Manuel Schmidt und Vivian Zeh traten junge Künstler auf und bestätigten vor großem Publikum ihr Können. Mit der Filmmusik zum Film "Amelie" und dem "Ora" des italienischen Komponisten Ludovico Einaudi glänzte Annamaria Härtl am Klavier. Sie begleitete die junge Solosängerin Vivian Zeh am vereinseigenen E-Piano, die sich mutig als Solistin vor großem Publikum den bekannten "Titanic"-Song "My Heart will go on" interpretierte.

Manuel Schmidt ließ bei einem flotten ungarischen Czardas von Curt Mahr die Finger schon sehr behende über die Tasten fliegen. Ein zweites mal trat er für die kurzfristig erkrankte Miriam Zeh auf. Als "Beitrag zu den ausklingenden Fischwochen", ergänzte Mühlbauer scherzhaft, leiste der MGV Friedenfels mit der "launigen Forelle" In die zweite Hälfte des Konzerts führte die Chorgemeinschaft Krummenaab/Thumsenreuth mit einem vielstimmigen Lebensfreude versprühenden Potpourri aus charmanten Wiener Liedern, während die Pressather das zu Herzen gehende "Heideröslein" beisteuerten. Außerdem versteckten sie den Ruf der "Heimatglocken" in eine Melodie. Die Friedenfelser profilierten sich mit dem Udo-Jürgens-Titel "Ich war noch niemals in New York", die Leitung hatte Horst Straub, am Klavier begleitete Bernhard Schmidt.

Überzeugendes Finale


Beim Finale überzeugten die vier Chöre aus Pressath, Krummennaab/Thumseneuth und Friedenfels vielstimmig mit "Nimm dir Zeit". Im Schlusswort nach dem abschließenden "Klinge Lied lange nach" galt das Schlusswort allen Musikanten: Vorsitzender Horst Straub und der musikalische Leiter Bernhard Schmidt zeigten sich vom Verlauf des Konzerts überwältigt, und das Publikum honorierte die überzeugenden Leistungen mit donnerndem Applaus.

Mit einer netten Geste wartete der Vorsitzende des Patenvereins Pressath, Hermann Gruberger, auf. Er bedankte sich mit einem Geschenk für die Einladung.

Ein hochwertiges Konzert mit ehrlicher Livemusik.Wolfgang Mühlbauer
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.