90. Urlaub im Erholungsort

Sie kommen immer wieder in den Erholungsort: 90 Mal machten die Familien Pelz und Bega bereits Urlaub in Friedenfels. Bürgermeister Gottfried Härtl und Tourist-Info-Leiterin Melanie Höfer (hinten von rechts) dankten in einer Feierstunde Klaus Bega und Karin Pelz (sitzend von links) sowie Klaus Pelz und Karin Bega (sitzend von rechts). Auch die Quartiergeber Margareta Kappauf (sitzend, Mitte) sowie (hinten von links) Rita und Bernhard Petrik, Gertraud Kappauf, Diana und Alexander Petrik würdigten die besonde
Lokales
Friedenfels
07.10.2015
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Es begann 1954 mit einem Besuch im Granitwerk Friedenfels. Daraus entwickelte sich eine enge Verbundenheit zum Steinwald. Nun feierten Klaus und Karin Pelz sowie Klaus und Karin Bega aus Berlin ihren 90. Urlaub in Friedenfels.

Bürgermeister Gottfried Härtl und Tourist-Info-Leiterin Melanie Höfer würdigten das nicht alltägliche Jubiläum besonders. "Die treuesten und ausdauerndsten Gäste seid ihr sowieso", meinte Gottfried Härtl und verwies in seiner Laudatio darauf, dass die Gäste seit 1971 jährlich mindestens zweimal stets für jeweils drei bis vier Wochen im Ortsteil Bärnhöhe bei der Familie Kappauf/Petrik ihren Urlaub verbringen. Das spreche aber auch für das Quartier, lobte Gottfried Härtl und dankte den Vermietern Margareta Kappauf sowie Rita und Bernhard Petrik.

Der einst selbstständige Steinmetzmeister Klaus Pelz war nach der Gesellenprüfung 1954 mit seiner Mutter zum Steinekauf nach Friedenfels gefahren. Bereits damals als Jugendlichem gefiel Pelz der Ort besonders, wie er bei der Feierstunde im Gespräch mit unserer Zeitung betonte. Nach seiner Hochzeit (Ehefrau Karin ist die Schwester von Klaus Bega) fuhr man deshalb regelmäßig gemeinsam nach Friedenfels. Neben der besonderen Verbindung zu den Quartiergebern ("Gertraud Kappauf bäckt die besten Torten, die ich kenne", versicherte Karin Pelz) und den vielen Annehmlichkeiten ist den beiden Berliner Familien das Wandern das Wichtigste. Den Steinwald kennen sie mittlerweile wie ihre Westentasche. Derzeit verlockt das Pilzwetter zu ausgedehnten Touren. Gut erinnern können sich die beiden Ehepaare an die Glanzzeiten des Fremdenverkehrs in den 70er Jahren im Erholungsort. "Wenn wir abends die Schlossschänke verließen, mussten wir bereits für den nächsten Tag einen Platz bestellen. Sonst wären wir damals nicht reingekommen", wusste Klaus Pelz. Für die lange Treue zu Friedenfels und zum Quartier dankten Gemeinde und Vermieter mit Geschenken, Urkunden, Blumen und Gutscheinen.
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