Das Gemeinwohl im Blick

Otmar Zeitler und Werner Zuleger (von rechts), die Vorsitzenden der Siedlergemeinschaft Friedenfels, setzen sich ein. Sie haben deshalb schon viel für die Mitglieder erreicht. Auch für das abwechslungsreiche Programm gibt es stets großes Lob. Bild: bsc
Lokales
Friedenfels
07.10.2014
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Das Engagement fällt auf fruchtbaren Boden. Und so ist die Siedlergemeinschaft Friedenfels aus dem Leben im Erholungsort nicht mehr wegzudenken. Am Freitag feiert die Gemeinschaft ihr 55-jähriges Bestehen mit einem Fest- und Ehrenabend im Gasthof "Mühlbachtal".

Heinrich Brunner, Franz Otte, Ludwig Oppl, Karl Schmidt, Anton Frank, Josef Weidner, Josef Wendl, Heinrich Klier und Franz Kraus gründeten am 1. Juni 1959 die Siedlergemeinschaft Friedenfels. Sie entwickelte sich kontinuierlich zu einer starken Gemeinschaft. Viele gesellschaftliche und informationsreiche Veranstaltungen prägen den Friedenfelser Terminkalender. Auch Nichtmitglieder nutzen gerne das Angebot.

Mit Stolz verweist Vorsitzender Otmar Zeitler auf die traditionsreiche Vereinsgeschichte: "Unsere Gemeinschaft war und ist stets um Mitverantwortung in unserer Gemeinde bemüht. Wer so viel Besitz an und in einer Gemeinde hat wie unsere 175 Siedlerfamilien, ist zweifelsohne aufgefordert, aktiv am Gemeinwohl mitzuarbeiten, Verantwortung zu übernehmen und zu tragen und seine Meinung laut kundzutun." Zeitler ergänzt: "Für uns reicht das Gemeinwohl nicht nur bis zur eigenen Haustüre."

Als Geburtshelfer der Siedlergemeinschaft benennt Vorsitzender Otmar Zeitler Heinrich Brunner, der sich von seinem einmal gefassten Gedanken, die Siedleridee auch in Friedenfels fest zu verankern, nicht mehr habe abbringen lassen. Brunner war auch der erste Vorsitzende der Vereinigung. Den Gründungsmitgliedern ist es zu verdanken, dass in Friedenfels ein neuer Ortsteil entstand, die "Siedlung" an der Waldstraße. Ein weiteres Kerngebiet wuchs mit dem Bau der "Oberen Siedlung", heute besser bekannt als "Schusterberg-Siedlung".

Aber auch die Gemeinschaft war in all den Jahren wichtig. "Wer die geselligen Veranstaltungen und Feste betrachtet, weiß gerade in der heutigen, immer eintöniger werdenden Zeit das gegenseitige Wort, die Mitverantwortung zu schätzen, die Freude am Miteinander, der Gemeinsamkeit zu würdigen", so Otmar Zeitler.

Dank an treue Mitglieder

Den großen Fest- und Ehrenabend umrahmt am Freitag, 10. Oktober, Manuel Schmidt mit seinem Akkordeon. Zweiter Vorsitzender Werner Zuleger trägt die neu verfasste Chronik vor. Langjährige und verdiente Mitglieder erhalten Auszeichnungen. Die Jubiläumsveranstaltung beginnt um 19 Uhr.
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