Fitnessprogramm im Erlenweiher

Lokales
Friedenfels
08.07.2015
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Wenn Mitglieder der Wasserwacht ins kühle Nass springen, hat das meist ernste Gründe. Beim Zeltlager stand da eher der Spaß im Vordergrund. Ein bisschen Konditionstraining stand trotzdem im Tagesprogramm.

Ideales Sommerwetter hatte die Wasserwacht Friedenfels für ihr traditionelles Zeltlager "bestellt". Wenn andere mit der Hitze kämpfen, so war die für die Wasserretter gerade richtig. Der "Wasserspiegel", die Vereinszeitschrift der mehr als 150 Mitglieder zählenden Ortsgruppe, hatte den Termin bereits im Januar groß angekündigt.

Am Samstag war es soweit. Der außerordentlich heiße Sommertag bescherte der Ortsgruppe ein traumhaftes Zeltlager am romantischen Erlenweiher bei Thumsenreuth. So hoch wie die Temperaturen war der Andrang von Erwachsenen, Gönnern und Gründungsmitgliedern. Die starke Jugendgruppe war überdimensional vertreten. Unterhaltung in geselliger Runde bei sommerlicher Atmosphäre fand großen Zuspruch.

Zunächst galt es, das Abendessen vorzubereiten, der große Grill war mit Spezialitäten aller Art vollgepackt. Vormittag war die Truppe noch im Wald und hatte Holz gesammelt. Küchenchef, Jugendleiter Markus Kellner kutschierte sie mit seinem Traktor an den Zeltplatz. Dafür gab es für den Jugendwart und 3.Vorsitzenden Norbert Tretter nicht nur Lob vom Vorsitzenden Münchmeier. Kellner überraschte zudem die Mannschaft mit einem "Kanadier".

Ausdauer und Beweglichkeit

Das einladend warme Wasser des großen Erlweihers war für ein Wasserfitnessprogramm geradezu geschaffen. Übungen für Rettungsschwimmer hinsichtlich Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination baute Technischer Leiter Wolfgang Mühlbauer ein. Trotzdem kam das Vergnügen nicht zu kurz. Besonderen Badespaß erlebten die Teilnehmer mit Luftmatratzen und Schlauchboten. Wer drin war, verteidigte seinen Platz, die außen im Wasser wollten natürlich hinein. Die "Zuneigung" war zeitweilig so groß, dass das Boot immer wieder unter großem Geschrei kippte.

Schöne Zelte standen ausreichend zur Verfügung, doch die feuchtfröhliche Tropennacht lockte die meisten sehr lange unters Sternenzelt. Mancher fand in dieser Nacht für seine nette Nachbarin am Firmament "den Stern, der ihren Namen trug". Bis spät in die Nacht hinein bildete das Lagerfeuer den Mittelpunkt für Unterhaltung und Geselligkeit.
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