Foto-Tour über Blumeninsel

Dr. Siegfried Steinkohl (vorne, mit Mikrofon) begeisterte mit seinen spektakulären Bildern die zahlreichen Gäste beim Bildungsabend. Bild: roh
Lokales
Friedenfels
26.09.2015
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"Wenn Sie die Natur und das Meer lieben. Wenn Sie Sehnsucht haben nach einer Insel, auf der das ganze Jahr über Bäume, Sträucher und Blumen in den leuchtendsten Farben blühen, dann sollten Sie Madeira anschauen", lud Dr. Siegfried Steinkohl ein. Mit 400 Fotos weckte er die Neugier.

Im Namen der Kolpingsfamilie, des Müttervereins Friedenfels und der Katholischen Erwachsenenbildung im Landkreis Tirschenreuth hieß Kolping-Vorsitzender Rainer Gärtner die vielen Gäste in der voll besetzten Veranda des Gasthofes "Goldener Engel" willkommen. Mit dabei der neue Pfarrer, Pater Joseph.

Rainer Gärtner: "Bevor wir uns auf die virtuelle Reise zu einer faszinierenden Vulkaninsel im Atlantik begeben, noch folgende Veranstaltungshinweise: Beim feierlichen Erntedankfest mit Kirchenzug am Sonntag, 4. Oktober, beteiligt sich die Kolpingsfamilie Friedenfels mit einem selbst gestalteten Erntewagen. Alle Kinder sind herzlich zum Mitgehen eingeladen. Gerne können sie Körbchen mit Obst und Gemüse mitbringen."

Der Hinweis Gärtners, der Eintritt zur Madeira-Bilderschau sei frei, wurde gerne zur Kenntnis genommen. "Spenden werden wir einem sozialen Zweck zuführen." Dr. Siegfried Steinkohl beschrieb Madeira als Dorado für Bergwanderer. In den Restaurants am Hafen komme frischer Fisch auf den Tisch.

Auf der Atlantik-Insel auf Höhe von Nordafrika herrsche scheinbar das ganze Jahr Frühling. Mit 400 Bildern vermittelte Dr. Steinkohl einen intensiven Eindruck von der vielfältigen exotischen Blumenpracht - einschließlich knallrot und blau blühender Bäume insbesondere um die Hauptstadt Funchal. Eindrucksvoll auch die Fotos von Obst und Gemüse und vom köstlich schmeckenden Fisch. Das alljährliche Blumenfest zeige die ganze Pracht konzentriert. Fotograf Steinkohl ließ die Zuschauer in spektakuläre Schluchten der gebirgigen Landschaft blicken: Steile, schroffe Felswände stürzen hinab ins Meer. In der Tiefe vom Wind gepeitschte Gischt.

Nicht nur der Pico Ruivo mit 1862 Metern zeigt sich von düsteren Wolken umhüllt. Die feuchten Nebel, ein Lebenselixier, geben das Wasser ab, das in Bewässerungsgräben aufgefangen und in den trockenen Süden geleitet wird. Sie liefern ausreichend Wasser für die Insel, obwohl es kaum regne. Typisch seien die Lorbeer- und Eukalyptuswälder. "Die Bergwanderer erleben eine hochalpine Vegetation." Aber auch prächtige Kirchenbauten der religiösen Bewohner versetzten die Friedenfelser ins Staunen.

Wie gebirgig die Insel tatsächlich ist, wie schwierig die Siedlungen oberhalb des Küstenstreifens zu erreichen sind, zeigte Dr. Siegfried Steinkohl noch eindrucksvoller mit von bei einer Rundfahrt auf dem Meer gemachten Bildern. Die Gäste dankten mit viel Beifall. Rainer Gärtner verwies auf den nächsten Bildungsabend der Kolpingsfamilie am 13. Oktober mit Bernhard Suttner.
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