Freiwillige Helfer sichern mit ihrem Einsatz den Erfolg des Friedenfelser Weihnachtsmarkts
Agile Rentner, die gerne zupacken

Ohne die Mitglieder der Seniorenvereinigung mit ihren beiden Vorsitzenden Erwin Bächer und Josef Wendl (von rechts) sowie einige agile Rentner wäre das Projekt Friedenfelser Weihnachtsmarkt nicht zu stemmen. Hauptorganisator Karl Wittmann (vorne links) würdigte beim Abbau die Arbeit der Helfer und dankte auch Rita Steinkohl (vorne) für ihren unermüdlichen Einsatz bei den Vorarbeiten. Bild: bsc
Lokales
Friedenfels
20.12.2014
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Angebot, Charme und Originalität sichern den Erfolg eines Adventsmarktes. Mindestens so wichtig sind aber die Helfer, die anpacken und die Stände auf- und abbauen. Das zeigte sich auch heuer wieder beim Friedenfelser Weihnachtsmarkt.

Der Markt hat sich in den zurückliegenden zehn Jahren zu einem der beliebtesten in der Region entwickelt. Dafür verantwortlich ist sicher auch das Gelände im historischen Ökonomiehof. Doch ohne das überdurchschnittliche Engagement der Friedenfelser Betriebe und vor allem der Vereine im Erholungsort wäre die stimmungsvolle Attraktion in der Adventszeit nicht möglich. Schirmherrin Adelheid von Gemmingen-Hornberg betont nicht ohne Grund: "Der Friedenfelser Weihnachtsmarkt ist der Weihnachtsmarkt der Friedenfelser. Und wer ein echter Friedenfelser ist, der ist Mitglied in einem, zwei oder fünf Vereinen!"

Jahr für Jahr engagieren sich alle aktiven Friedenfelser Vereine beim Weihnachtsmarkt. Adelheid Freifrau von Gemmingen-Hornberg dankt den Helfern: "Sie gestalten das Gemeindeleben. Sie lassen Friedenfels sein, was es ist. Sie machen die Stimmung in unserem Ort. Sie machen das Leben in unserem Ort. Sie sind die Menschen, die Friedenfels zu Friedenfels machen."

Der Freibad-Förderverein, die Junge Union, der Mütterverein, der Schützenverein Frauenreuth, die Theatergruppe sowie der Turn- und Sportverein, der in diesem Jahr sogar zwei Imbissstände besetzt hatte, hören das gerne. Von Bürgermeister Gottfried Härtl und Hauptorganisator Karl Wittmann kommt ein Sonderlob für die Seniorenvereinigung mit ihren beiden Vorsitzenden Erwin Bächer und Josef Wendl an der Spitze. "Seit zehn Jahren ist es der Verein, der nicht direkt am Weihnachtsmarkt in Erscheinung tritt, sondern vor der Eröffnung und dann, wenn alle Besucher längst gegangen sind, anpackt."

Großes Saubermachen

Die agilen Rentner leisten Enormes. Sie kümmern sich um den Auf- und Abbau der Budenstadt, den An- und Abtransport des Materials und helfen beim Säubern des Innenhofes nach dem Abbau, so Karl Wittmann. Bürgermeister Gottfried Härtl dankte zudem dem Schützenverein Frauenreuth und dem Turn- und Sportverein, die alljährlich zum Weihnachtsmarkt ihren Imbissstand kostenlos zur Verfügung stellen. Die Weihnachts- und Arbeitsbeleuchtung für den Verkauf kommt aus dem mittlerweile riesigen Weihnachtsmarkt-Logistiklager, das Bernhard Dostler und Karl Wittmann verwalten.

Viele Besucher schätzten heuer wieder die stimmungsvolle Atmosphäre vom Ökonomiehof bis zum Felsenkeller unter dem Dorfladen. All das ist nur möglich, weil viele zusammenlangen. Karl Wittmann wünscht sich deshalb für die nächsten Jahre weitere Unterstützung von engagierten Idealisten, um die Erfolgsgeschichte Friedenfelser Weihnachtsmarkt fortsetzen zu können.
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