Friedhof ohne Stolperfallen

Bald vorbei ist die Zeit der Stolperfallen im Friedhof. Mit ansehnlichem Granitpflaster werden Hauptwege und Zugänge des Friedhofsbereichs befestigt. Bis spätestens Allerheiligen sei alles fertig, wusste Bürgermeister Gottfried Härtl in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Bild: bsc
Lokales
Friedenfels
29.09.2015
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Über neue Wege dürfen sich Friedenfelser freuen, wenn sie die Gräber ihrer Angehörigen besuchen. Derzeit laufen die Pflasterarbeiten. Sie sollen bis spätestens Allerheiligen beendet sein.

Bürgermeister Gottfried Härtl berichtete darüber in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats. Sie umfasste im öffentlichen Teil lediglich drei Punkte. Den Wegebau am Friedhof erledigt die Firma Dumler aus Erbendorf zum Preis von 34 192,41 Euro.

Härtl informierte auch aus der nicht-öffentlichen Sitzung vom 30. Juli über die Auftragsvergabe zur Anschaffung des neuen Feuerwehrautos LF 20: Das MAN-Fahrgestell wird für 84 728 Euro erworben; der Aufbau mit Beladung wird von der Firma Ziegler für 228 512,95 Euro bestellt. Im Herbst 2016 soll das neue Auto ausgeliefert werden. Zuvor billigte das Gremium einstimmig das Bauvorhaben von Klaudia und Bernhard Tretter. Sie errichten im Ortsteil Bärnhöhe einen Mutterkuhstall.

Ausführlich diskutierten Gremium und Bürger bei der Fragestunde: Otto Schiener erkundigte sich über die Fremdwasserproblematik im Bereich Mühlstraße/Steinwaldstraße. Bürgermeister Härtl schilderte die Situation: Nach dem Wasseraustritt im Kanalschacht im Bürgersteig bei der Metzgerei Kraus/Anwesen Höfer sei - um weiteren Schaden zu verhindern - das Wasser in den vorbeifließenden Bach geleitet worden. Der Aushub des Erdreichs habe ausschließen sollen, dass alte Leitungen für den Wasserverlust verantwortlich sind. Dann sei die Mühlstraße bei der Metzgerei Kraus aufgegraben worden, worauf Wasser unter dem gemeindlichen Kanal entdeckt worden sei. Weiterer starker Wasserlauf sei unter dem Kanalstrang aufgetreten. "Die nächste Öffnung im Bereich Kapellenweg war allerdings trocken, so dass das Wasser aus Richtung Trettmanns vermutet wurde." Bei der Aufgrabung in der Steinwaldstraße beim Anwesen Schraml sei kein Wasser gefunden worden. So lag es nahe, dass der Wasseraustritt im Bereich "Glosmühl" sein musste: Dies habe sich später bestätigt - bei der Öffnung an der Abzweigung Birkenweg. "Hier lief das Wasser unter dem Kanal in etwa 5 Meter Tiefe mit etwa drei Litern in der Sekunde", erklärte Härtl.

Kontrollierte Ableitung

Nach einer Besprechung mit einem Ingenieurbüro und Geologen ist nun die kontrollierte Wasserableitung über den Birkenweg in den Wiedenbach geplant. Der zunehmende Baum- und Strauchbewuchs entlang des Wiedenbaches verdeckt nach Meinung von Helmut Schaumberger die freie Sicht von Trettmanns in Richtung Bärnhöhe.
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