Geburtstag mit Vollblut-Musikern

Seit 25 Jahren spielt die Friedenfelser Stubnmusi auf. Karl Käß, Bernhard Schaumberger, Petra Bannert, Hildegard Harms und Reinhard Schwarz (von links) feiern das Jubiläum bei einer bodenständigen "Sitzwaal". Bild: bsc
Lokales
Friedenfels
28.09.2014
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Unterhaltsam geht's zu, wenn die Friedenfelser Stubnmusi am Samstag Geburtstag feiert. Ein Stelldichein zahlreicher Musikgruppen aus der Region.

Unverfälschte Volksmusik - und das in reiner Handarbeit. Dafür steht seit 25 Jahren die Friedenfelser Stubnmusi. Elektronische Hilfen waren stets tabu. Die Geburtstagsfeier in der Steinwaldhalle beginnt am Samstag, 4. Oktober, um 20 Uhr. Die Besucher erwartet eine bodenständige "Sitzwaal".

Wie es sich gehört, haben sich die fünf Musiker zu ihrem Geburtstag zahlreiche Volksmusiker und Musikgruppen eingeladen. Zugesagt haben Alois Lippert, Josef Kämpf, Martin Kimich, die Kemnather Sängerinnen, der Josefshofer Hausgesang, das Duo "Wiesawie" aus Wiesau" und die Bläsergruppe "Die Zamagwürfelt'n".

Weihnachtskonzerte

Die Friedenfelser Stubnmusi hat seit der Gründung 1989 durch Reinhard Schwarz unzählige Besucher bei Auftritten in Kirchen, bei Volksmusikabenden, Weihnachtskonzerten, Maiandachten und Festlichkeiten erfreut.

Die Instrumente der Stubnmusi - Akkordeon, Hackbrett, Gitarre und Kontrabass - kommen ohne technische Hilfsmittel aus, wie Reinhard Schwarz betont. Der Akkordeonspieler und Leiter der Gruppe bewegte im Gründungsjahr Petra Bannert und Hildegard Harms, die im Trachtenverein mit ihren Hackbrettern die Vereinsabende begleiteten, zum Einstieg in die Friedenfelser Stubnmusi. In den darauffolgenden Jahren wuchs die Gruppe und auch das Musikangebot. 1992 stieß Gitarrenspieler Bernhard Schaumberger dazu; zuletzt kam 1993 Karl Käß mit seinem Kontrabass hinzu. Käß, der die Noten verwaltet, schreibt auch selbst Musikstücke und Lieder. Seit seinem Beitritt zur Friedenfelser Stubnmusi ist er der Archivar der Gruppe. Kein Zeitungsausschnitt, kein Bericht, keine Meldung über die Stubnmusi entgehen dem Hobbymusiker. Alle Artikel über die Auftritte des fünfköpfigen Ensembles hat er feinsäuberlich in 24 Heften für die Nachwelt und Friedenfelser Ortschronik gesammelt. Widmen wird die Friedenfelser Stubnmusi ihre "Sitzwaal" auch ihrer einstigen Stütze Otto Kraus, der über 20 Jahre der Gruppe angehörte. Krankheits- und altersbedingt musste der beliebte und humorvolle Musiker jedoch vor drei Jahren das Zitherspielen aufgeben. Der Eintritt zur großen "Geburtstagsparty" der Friedenfelser Stubnmusi ist frei.
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