Gespür statt Tempo

Seit Wochen plant und arbeitet der AC Friedenfels und der MSC Wiesau an dem Motorsport-Großereignis. Ein Höhepunkt wird die Fahrzeugpräsentation im Fahrerlager (Bild) rund um den Schloßberg. AC-Vorsitzender Stefan Schmalzreich (Zweiter von rechts) und Stadionsprecher Bernd Aßmann (knieend, links) unterstützen rund 250 freiwillige Helfer. Bild: bsc
Lokales
Friedenfels
05.06.2015
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Eine außergewöhnliche Veranstaltung für Liebhaber von Oldtimer-Tourenwagen und Formel-Fahrzeugen: Auf der legendären Strecke zwischen Friedenfels und Poppenreuth werden die Rennen um den "Friedenfelser Berg-Classic-Preis" ausgetragen.

Seit Wochen stehen die Arbeiten beim AC Friedenfels und des MSC Wiesau im Zeichen der Veranstaltung am Wochenende vom 12. bis 14. Juni. "Wir sind in der heißen Phase", meinte der Vorsitzende des AC Friedenfels, Stefan Schmalzreich bei einer Abschlussbesprechung an Fronleichnam.

Helferteam mit 250 Leuten

Schmalzreich koordiniert der zusammen mit den Verantwortlichen und vielen Helfern der beiden Vereine die Wiederholung des "ADAC Friedenfelser Bergpreises 2012". Tatkräftige Unterstützung erhält die Veranstalter-Gemeinschaft von ortsansässigen Vereinen. "Rund 250 Helfer und Helferinnen haben wir im Vorfeld und am Wochenende des ,Berg-Classic-Preises' im Einsatz, meinte "Fahrerlager- und Stadionsprecher" Bernd Aßmann aus Waldershof.

Drei Kilometer

Es handelt sich nicht um ein Bergrennen mit Höchstgeschwindigkeit, sondern um eine Berg-Gleichmäßigkeitsprüfung für historische Automobile und Formelfahrzeuge. Die Piloten sollen Gespür für gleichmäßiges Fahren zeigen und den abgesperrten Bergstrecken-Abschnitt mit einer Länge von über drei Kilometern bei den Wertungsläufen möglichst in der gleichen Fahrzeit durchfahren.

Als Höhepunkt schildern die Veranstalter die Präsentation der Fahrzeuge am Samstag um 18 Uhr rund um den Schloßplatz. "Hier bieten wir Motorsport vom Feinsten", meinte Bernd Aßmann. Im Fahrerlager rund um den Schloßberg gebe es keine abgesperrten Zonen: Mit den Fahrzeugbesitzern könnten Besuchern plaudern und vielleicht sogar kurz in den Rennboliden der vergangenen Jahre Platz nehmen. Historisch auch die Siegerpokale des "Berg-Classic-Preises": Nach den Pokale aus Steinwald-Granit vor drei Jahren gibt es für die Sieger der Klassen einen Laubbaum aus dem Steinwald - einen Eichenpokal. Daneben gibt es Sachpreise. Der genaue Zeitplan des "Friedenfelser Berg-Classic-Preises 2015" im Überblick: Freitag, 12. Juni, ab 15 Uhr Eintreffen der Fahrzeuge und Fahrzeugbesichtigung im Fahrerlager, 16-20 Uhr Papier- und Fahrzeugabnahme, ab 20 Uhr Festbetrieb mit Fred Stingl im Festzelt. Samstag, 13. Juni, 7 bis 10 Uhr Papier- und Fahrzeugabnahme, 9 Uhr Fahrerbesprechung im Festzelt, 9.30 bis 17 Uhr Trainingsläufe, 18 Uhr Präsentation der Fahrzeuge und Vorstellung der Fahrer. Danach Fahrer-Party im Festzelt mit der Musikgruppe "Farmers Five". Sonntag, 14. Juni, 9 bis 17 Uhr Wertungsläufe, 17.30 Uhr Siegerehrung.
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