Huldigung ans "Steinwalddörflein"

Nicht nur Zuhörer, sondern auch Stubnmusi und Chorsänger hatten beim Wirtshaussingen ihren Spaß. Bild: roh
Lokales
Friedenfels
04.04.2015
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Herzerfrischender Gesang und exzellente Instrumentalmusik erklang beim zweiten Friedenfelser Wirtshaussingen. Die Besucher genossen einen kurzweiligen Abend.

(roh) Im Schützenhaus Weißenstein taten sich der Chor des Gesang- und Orchestervereins "Frohsinn" mit Ehrenmitglied Bernhard Söllner und die Friedenfelser Stubnmusi in der Besetzung Petra Bannert, Hildegard Harms, Karl Käß, Bernhard Schaumberger und Reinhard Schwarz zusammen und belebten wertvolles Kulturgut.

"Es grüßen euch mit Herz und Hand die Sänger vom Steinwaldrand", hieß der Chor die Gäste willkommen. Vorsitzender und Dirigent Horst Straub freute sich nach dem Sängergruß über die Unterstützung durch die spielfreudige Instrumentalgruppe. Angesagt war "Mitsingen für alle". Die "Hymne an das Lied" offenbarte die hohe Motivation der Sänger. Im Gastraum mit bester Akustik waren auch die feinen Klänge der Hackbretter und des Basses, begleitet vom Akkordeon, besonders intensiv vernehmbar. Mit frühlingshaftem Schwung wurde über den Rennsteig gewandert. Natürlich durfte eine melodische Huldigung des "Steinwalddörfleins" nicht fehlen. Die "Perle des Steinwaldes", die im grünen Paradies stehe. Fröhliche Wanderlieder und Schifferlieder, Trinksprüche und Klassiker wie das romantische "Heideröslein" wechselten sich ab. Nicht nur ein umwerfender Jodler vom Vorsitzenden, ein Geburtstagsgruß an Tenor Peter Steinhauser, mit der lauthals gesungenen Verführung "Freunde nehmt das Glas zur Hand" vermittelte pure Lebensfreude. Beim rhythmisch swingenden "Bela-Bimba" der Stubnmusi gingen die Anwesenden mit. Immer wieder gab es kräftigen Beifall. Die Stubnmusi glänzte unter anderem mit dem "Maxglaner Zigeuner-Faschingsmarsch" und spielte zur Freude der Zuhörer die Fähigkeiten der "großen Besetzung" aus. Zu den äußerst populären Melodien gehörte auch der "Maurer Tane". Gerne kamen die Gäste der Aufforderung "Bleibts ner dou!" der Stubnmusi nach und alle erlagen dem "Zauber der Musik".
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