Imker-Kreisverband feiert mit vielen Gästen - Zusammenarbeit mit Landwirtschaft wichtig
Bienen als Frühwarnsystem für die Natur

Lokales
Friedenfels
28.10.2014
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Mit einem würdigen Festabend unter der Regie von Kreisvorsitzendem Johann Schön beging der Imkerkreisverband Tirschenreuth in der "Schlossschänke" das 150-jährige Bestehen. Nicht nur die Abgeordneten der Region beglückwünschten den rührigen Kreisverband.

Nach einem Musikstück des Zitherclubs Erbendorf, der den Abend musikalisch umrahmte, begrüßte Johann Schön die vielen Gäste im voll besetzten Saal: "Es ist uns eine Ehre, dass Sie dabei sind und uns unterstützen, wir arbeiten ja mehr im Stillen!" An den Landtagsabgeordneten Tobias Reiß, Mitglied des Rundfunkrates, richtete Schön die Bitte, Sendungen wie "Unkraut", die auch über die Bienenzucht berichten, unbedingt im Programm zu lassen. Reiß sagte Unterstützung zu und unterstrich die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Landwirten und Bienenzüchtern. Seine Kollegin Annette Karl dankte dem Kreisverband für den Einsatz zum Erhalt der Bienen. "Sie sind das Frühwarnsystem für die Natur und damit für unser Leben." Wünschenswert sei, dass einige Spritzmittel verboten würden.

Die Glückwünsche von Landrat Wolfgang Lippert übermittelte sein Stellvertreter Günther Kopp: "Die Leute wissen den einheimischen Honig mit heilender Wirkung zu schätzen." Als verbindende Elemente zwischen Imkern, Bauern und Jägern machte Hubert Rustler, Vorsitzender des Kreisjagdverbandes, mit einem Augenzwinkern zwei Dinge aus: "Blühende Wiesen - und sie lamentieren gerne." Ein Grußwort sprach auch Jürgen Neidl vom Imkerverein Adorf.
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