In der Natur zur Ruhe kommen

FGV-Obmann Klaus-Peter Rohrer (Zweiter von links) und Ehrenvorsitzender Karl Schraml (Zweiter von rechts) dankten Wanderfreundin Elfriede Tretter mit Urkunde und Anstecknadel. Zweiter Bürgermeister Oskar Schuster (rechts) gratulierte. Der Dank des Vorsitzenden galt auch Dr. Siegfried Steinkohl (links), der eine faszinierende Fotoschau zusammengestellt hatte. Bild: roh
Lokales
Friedenfels
27.10.2015
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Wer Bewegung sucht in herrlicher Landschaft und in geselliger Runde, der war auch heuer beim Fichtelgebirgsverein gut aufgehoben. Beim Herbstabend zog Vorsitzender Klaus-Peter Rohrer zufrieden Bilanz.

(roh) "Schauplatz" des Herbstabends des Fichtelgebirgsvereins war der traditionsreiche und unverfälschte Gasthof "Grüner Kranz" mit seiner besonderen Atmosphäre. Ortsvorsitzender Klaus-Peter Rohrer freute sich, dass auch sein Vorgänger, Ehrenvorsitzender Karl Schraml, der 14 Jahre den Verein führte, und zweiter Bürgermeister Oskar Schuster den Herbstabend besuchten.

Rohrer erinnerte an neun Abendwanderungen und ebenso viele Tagestouren. Besonders hob er die Zoiglwanderung nach Windischeschenbach hervor. "Kein Spaziergang, sondern mit 25 Kilometern eine echte Wanderung." Rohrer verwies auf den Steinwaldaufstieg über 450 Höhenmeter ab Kronau im Fichtelnaabtal bis Waldhaus und Platte und nach Friedenfels wieder hinunter, eine große Steinwaldüberquerung zur Kellermühle, den Karpfenweg mit der charmanten Erzählerin Susanne Vonhoff beim Gebietswandertreffen in Kemnath, die Tour zur Ruine Schellenberg und zur Mühle Gehenhammer sowie den Panorama-Rundweg ab St. Ötzen.

"Überall wurden wir gut bewirtet, Bier und Zoigl schmeckten", fasste der Vorsitzende zusammen, der auch elf gemütliche "Sitzungen" in der Zoiglwirtschaft "Rechersimer" nannte, zu der die Siebensternler auf Schusters Rappen gelangten.

An- und Entspannung

"Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch richtig gewesen." Goethes Worte hätten auch heute noch Bedeutung, meinte Klaus-Peter Rohrer. "Unser Freizeitspaß bietet größtmögliche mentale Entspannung bei moderater körperlicher Anspannung." Der FGV-Obmann kündigte an: In diesem Sinne machen wir uns auch im kommenden Jahr wieder auf den Weg." Er versprach ein attraktives Wanderprogramm 2016, das im Dezember erstellt werde. Wanderfreund Dr. Siegfried Steinkohl präsentierte erstklassige Fotos von der Wanderung im Erzgebirge, vom historisch bedeutsamen Platz der "Wunderblume", einem alten durch Vertreibung der Besitzer verfallenen Gasthaus, zum Hochmoor bei Gottesgab und interessante Details der Burg Hauenstein. Besonders faszinierte die Aufnahme der "Schlossgeister" in der dunklen "Gruselkammer", was eine Langzeitbelichtung erfordert hatte. Das Publikum im "Grünen Kranz" dankte mit kräftigem Beifall.

Als kleiner Dank der Ortsgruppe für "herausragende Verdienste für den Fichtelgebirgsverein und in Anerkennung der vorbildlichen Mitarbeit zur Förderung der Ideale des Heimatvereins" - und das über 25 Jahre hinweg - zeichneten Vorsitzender Klaus-Peter Rohrer und Ehrenvorsitzender Karl Schraml die Mitglieder Elfriede Tretter, Rosa Engelmann und Annemarie Kastl-Altmann mit Urkunden und Ehrennadeln aus. Leider konnten zwei Geehrte aus gesundheitlichen Gründen nicht am Herbstabend teilnehmen.

Rohrer lud noch zur nächsten Tageswanderung am 5. November ab Kössain über Reichenbach hoch zum Kösseinegipfel ein. Abfahrt ist um 10 Uhr vom Parkplatz. (Hintergrund)
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