Jede Menge Trubel ums Testament

Hochmotiviert freut sich die Friedenfelser Laienspielgruppe auf die Aufführung des Schwanks "Tante Tillys Testament". Die Akteure versprechen einen köstlichen Theaterabend. Bild: roh
Lokales
Friedenfels
22.04.2015
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Erben ist gar nicht so einfach. Und so sorgt auch "Tante Tillys Testament" für allerlei Wirrungen. Die Friedenfelser Laienspieler bringen die turbulente Komödie auf die Bühne.

Die 26. Friedenfelser Theatersaison beginnt am Samstag, 25. April. Die Laienspielgruppe Friedenfels präsentiert um 20 Uhr in der Steinwaldhalle ihr neues Stück, ein ländliches Lustspiel von Jupp Holstein. So viel sei schon jetzt verraten: Der Dreiakter "Tante Tillys Testament" hat es in sich.

Tante Ottilie stirbt. Nichte Adelheid hat sie als Alleinerbin eingesetzt. Diese lebt in einer Wohngemeinschaft mit Bianca und Cleopatra. Das Appartement der drei Freundinnen liegt ausgerechnet im Pfarrhaus von Friedenfels. Der Vermieter ist kein Geringerer als der Pfarrer.

Anstatt einer Geldspritze, die Adelheid gut gebrauchen könnte, tritt Tillys leicht vertrottelter Witwer auf den Plan und gibt sich als Erbe aus. Das bringt Leben in die Junggesellinnenbude, zumal jede von ihnen ihre Mucken hat. Dass am Ende eigentlich der Onkel der wirkliche Vererber ist, das versöhnt die Gemüter wieder. Aber bis dahin ist der Weg dornenreich und turbulent. Auch steckt er voller Schlaglöcher. Seit Januar proben die Mitglieder der Laienspielgruppe Friedenfels unter Leitung von Karl Wittmann das humorreiche Stück. Das gut aufgelegte Ensemble unter Regie von Sandra Wittmann bilden Thomas Schlosser, Jutta Schlicht, Jürgen Schultes, Renate Rögner, Gabi Lang, Martin Bischof, Petra Würth und Adelheid Horn. Altbewährte Kräfte versprechen eine kurzweilige Premiere. Die Bühnenneugestaltung, übrigens sehr originell, ist nach ihren eigenen Ideen verwirklicht worden.

In vier Aufführungen parodiert die Laienspielgruppe kuriose Augenblicke und kleinliche Streitereien der geldgierigen Erben untereinander: Neid, Missgunst, aber auch Liebe und Eifersucht um einen Mann in Form eines Witwers. Damit dürfte es der Laienspielgruppe auch heuer wieder gelingen, dem Pantoffelkino mit handfesten Sprüchen, viel Spaß und damit bester Unterhaltung Konkurrenz zu machen.

Nach der Premiere am Samstag, 25. April, sieht der Spielplan noch folgende Termine vor: Sonntag, 26. April, 19 Uhr, Samstag, 2. Mai, um 14.30 Uhr Sondervorstellung zum Behindertentreffen und Samstag 2. Mai, um 20 Uhr. Die Sondervorstellung zum Behindertennachmittag ist für alle offen.

Noch sind ausreichend Tickets an der Nachmittags- und Abendkasse vorhanden. Sie kosten für Erwachsene sechs Euro und für Kinder vier Euro. Den Erlös aus dem Ein-Euro-Preisaufschlag erhält der Förderkreis Freibad Friedenfels.
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