Kameradschaftsfischen der Friedenfelser Angelsportfreunde
Großes Hallo und etwas Spott

Beim Kameradschaftsfischen der Friedenfelser Angelsportfreunde sicherte sich Uwe Götz (vorne kniend) vor Martin Streim (Sechster von links) und Organisator Manuel Zeitler (rechts) den Tagessieg. Viel Lob spendeten die Teilnehmer auch Martin Pappenberger (hinten, Zweiter von links) für die Bereitstellung des Grundstücks und der Räumlichkeiten für die Siegerehrung. Bild: bsc
Lokales
Friedenfels
26.05.2015
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Sobald ein Fisch angebissen hatte, zogen die Männer mit vereinten Kräften die Beute an Land: Über sechs Stunden warfen die Teilnehmer die Köder aus, legten die Angelruten ab, stellten die Bremse ein und ließen die Schwimmer nicht aus den Augen.

Uwe Götz gewann das Kameradschaftsfischen der Friedenfelser Angelsportfreunde. 18 heimische "Petri-Jünger" folgten am Pfingstsonntag dem Aufruf des Organisatoren Manuel Zeitler, der diesen früher sehr beliebten und ortsinternen Wettbewerb wieder ins Leben rief. Der Frauenreuther Weiher war Schauplatz dieser Veranstaltung. Die Idee, den Wettbewerb heuer wieder zu veranstalten kam bei der Säuberungsaktion im Frühjahr, erzählten die Mitglieder bei der Siegerehrung. Hier hatten die "Friedenfelser-Fischer" den idyllischen Weiher, den der Angelsportverein Reuth gepachtet hat, in einer beispiellosen "Ramadama-Aktion" gesäubert. Rund um das Gewässer wurden Papier, Flaschen, Dosen und weiterer Unrat eingesammelt. Zudem wurden unter der Leitung von Thomas Hoffmann auch die zahlreichen Anglerplätze wieder besser zugänglich gemacht.

Ortsansässige mit Schein

Teilnahmeberechtigt bei diesen Preisangeln waren nur ortsansässige Einwohner und Inhaber eines Angelscheins. Dies war vorher mit dem ASV Reuth abgesprochen, alle Beteiligte sind zudem Mitglieder in diesem Verein. Unterstützung bei den Vorbereitungen bekam Manuel Zeitler zudem von ortsansässigen Gleichgesinnten. Auch Spaziergänger und Zuschauer verfolgten das Geschehen. Es dauerte von 6.30 bis 12.30 Uhr. Großes Lob bekam Organisator Manuel Zeitler von den Teilnehmern für die Organisationsarbeit rund um den eigentlichen Wettbewerb: Im Schuppen von Martin und Ulrike Pappenberger, die unmittelbare Angrenzer an den Weiher sind, hatte Zeitler vereinbart, Verpflegungsstation und Wiegehalle einzurichten und die Siegerehrung durchzuführen. Verständlich deshalb, ein lange anhaltender Applaus für die Familie bei der Siegerehrung für die Bereitstellung ihres Grundstücks und der idealen Räumlichkeiten.

Auch dankten den Teilnehmer Martin Bischof, der während des Wettbewerbs und bis am späten Abend die Grillstation bediente und für die Verpflegung von Teilnehmern und Besuchern sorgte. Viel Hallo und teilweise sogar ein wenig Spott mussten sich manche Teilnehmer anhören, als nach dem Einholen der Angeln um 12.45 Uhr das Ergebnis in der "Wiegehalle" ermittel wurde. "Vom Prachtexemplar bis leider gar nix am Haken", lautete das Ergebnis nach dem Aufruf des Wiegemeisters.

Einig waren sich jedoch alle Teilnehmer, dass dieses Ereignis auf jeden Fall im nächsten Jahr wieder stattfinden soll und feierten bis in die späten Abendstunden die Wiedereinführung des "Friedenfelser-Kameradschaftsfischens".

Geld- und Sachpreise

Bedeutend waren auch die Siegerpreise: Uwe Götz, der Gewinner des Wettbewerbs, bekam ein 30 Liter Bierfass und 45 Euro. Auch die weiteren Podestplätze wurden ordentlich mit Geld und Sachpreisen belohnt. Martin Streim und Organisator Manuel Zeitler kamen auf die weiteren Plätze.
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