Kunst und Kulinarisches

Der Friedenfelser Weihnachtsmarkt ist bekannt für schmuckes Kunsthandwerk aus heimischer Produktion. Auch heuer gibt es Schnitzkunst und Krippen, Steinhauer-Erzeugnisse, Weihnachtsschmuck, Gestecke und Dekorationsartikel. Archivbild: bsc
Lokales
Friedenfels
09.12.2014
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"Zum Jubiläum könnte es schon etwas schneien", hofft Bürgermeister Gottfried Härtl. Er und seine zahlreichen Helfer erwarten am Wochenende wieder Tausende Besucher beim zehnten Friedenfelser Weihnachtsmarkt.

Kultur und Kunst aus der Region locken Samstag und Sonntag auf das Gelände rund um die historischen Gemäuer des Schlossbergs und besonders in den Innenhof des Ökonomiehofes. Zum zehnten Mal hat Adelheid Freifrau von Gemmingen-Hornberg die Schirmherrschaft für den Weihnachtsmarkt übernommen.

Ohne Hektik

Viele Gäste lobten in den zurückliegenden Jahren die einmalige Atmosphäre und besonders das entspannte Bummeln durch die Budenstadt im Ökonomiehof und bis hin zum Dorfladen, so Gottfried Härtl bei der Abschlussbesprechung. "Ohne Hektik und Gedränge können die Besucher bei uns einkaufen und letzte Weihnachtsgeschenke besorgen." Das Gemeindeoberhaupt dankte der Familie Gemmingen-Hornberg für das Bereitstellen des Ökonomiehofes, dem Hauptorganisator des Weihnachtsmarktes Karl Wittmann, den Friedenfelser Betrieben sowie den zahlreichen Friedenfelser Vereinen für ihr großes Engagement.

40 Buden beherbergen heuer Kunsthandwerker, die alle mit regionalen Produkten aufwarten. Eingebettet in vorweihnachtliches Ambiente präsentiert der Markt am Samstag und Sonntag Handverlesenes. Künstler und Handwerker aus Friedenfels und dem Landkreis Tirschenreuth zeigen ihre vielfältigen Fertigkeiten und bieten ihre kunstvollen Waren an. Die heimischen Produkte aus den Bereichen Kunst und Kultur, Schnitzerei und Krippen, Steinhauer-Erzeugnisse, Porzellanmalerei, Weihnachtsschmuck, Gestecke und Dekorationsartikel, Kerzen und Wachs dürften Geschenkideen für alle Besucher bieten.

Alles andere als alltäglich werden laut Bürgermeister Gottfried Härtl auch wieder die kulinarischen Spezialitäten sein. Im beheizten Innenbereich können die Besucher heuer bei einem Glas Punsch, Tee oder Kaffee entspannen und Hausgemachtes genießen. Und natürlich gibt es regionale Speisen und Getränke an den Ständen. Dazu gehören Wildgulasch aus dem Steinwald, Dotsch mit Apfelmus, Waffeln, Kartoffelchips sowie kleine Köstlichkeiten aus dem Backofen vor dem Dorfladen. Neben Bratwürsten mit Kraut steht für die Besucher auch der beliebte Bergkäse und Butter aus der Friedenfelser Partnergemeinde Raggal zur Verfügung.

Ein großer Anziehungspunkt dürfte der urige Felsenkeller unter dem Dorfladen sein. Alt und Jung können hier am Lagerfeuer zu Limo und Wintertrunk der Schloßbrauerei greifen. Zu bewundern ist am Eingang zum Pfarrhof die große Krippe von Pfarrer Siegfried Wölfel.

Arbeitseinsatz

Eine große Bitte hatte Karl Wittmann, der Hauptorganisator des zehnten Weihnachtsmarktes, bei der Abschlussbesprechung: Durch die stete Erweiterung der Budenstadt in den vergangenen Jahren werden auch die Vorarbeiten immer umfangreicher. Seit Tagen sind deshalb freiwillige Helfer im Einsatz. Weitere werden dringend benötigt. Ein großer Arbeitseinsatz findet am Donnerstag ab 9 Uhr auf dem Weihnachtsmarkt-Gelände statt.
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