Mit Atemschutz in die Schule

Nach der gelungenen Einsatzübung an der Friedenfelser Grundschule stellten sich alle Beteiligten zum Erinnerungsfoto. Mit dabei waren 2. Bürgermeister Oskar Schuster und Kommandant Christian Bischof sowie das Lehrpersonal mit Hedwig Bauer, Christine Hederer und Rektor Adalbert Busl. Bild: bsc
Lokales
Friedenfels
05.10.2015
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"Hurra, die Schule brennt!" Unter diesem Motto stand jetzt eine realistische Einsatzübung an der Grundschule Friedenfels.

Die örtliche Wehr hatte diese Veranstaltung im Rahmen der Feuerwehr-Aktionswoche zusammen mit der Schulleitung und dem Elternbeirat vorbereitet. Die Brandschützer um die beiden Kommandanten Christian Bischof und Jürgen Schultes fanden sich mit ihren Fahrzeugen und in voller Montur auf dem Schulgelände ein. Um den Kindern mögliche Ängste zu nehmen, wurden zunächst die einzelnen Gerätschaften erklärt. Anschließend durften sich die Mädchen und Buben an einer kleinen Funkübung beteiligen und die Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr besichtigen.

Bei der folgenden Übung dienten Puppen als vermisste Personen. Die Kinder selbst durften dabei festlegen, wo die Puppen im Schulgebäude abgelegt wurden. Nach der Alarmierung rückte die Wehr wie im Ernstfall mit Blaulicht und Martinshorn an. Aus der Garage neben dem Schulgebäude qualmte es bereits stark. Ausgerüstet mit Atemschutz durchkämmten die Helfer die Schule und konnten die "Vermissten" wohlauf nach draußen bringen. Gleichzeitig gelang es rasch, das Feuer zu löschen. Die Schüler, das Lehrpersonal und die Eltern, die das Geschehen in sicherem Abstand verfolgt hatten, spendeten kräftigen Applaus und zeigten sich begeistert.

Die Schulleitung und die Verantwortlichen der Feuerwehr waren sich bei einer Besprechung einig, dass mit derartigen Übungen das Sicherheitsbewusstsein und die Hilfsbereitschaft bei den Kindern gefördert werden könne. Zudem dürften derartige Aktionen dazu beitragen, dass frühzeitig ein Interesse am Engagement in der Wehr geweckt wird.
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