Möglichst oft in die Natur

Lokales
Friedenfels
15.04.2015
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Nicht auf der faulen Haut liegen die Mitglieder des Fichtelgebirgsvereins. Bei mehr als 40 Ausflügen erkundeten sie das ganze Jahr über die Natur zu Fuß.

Die Ortsgruppe fand sich zum traditionellen Frühlingstreffen im "Café am Steinwald" zu ungezwungener Geselligkeit zusammen, verbunden mit der Jahresversammlung und Ausblick aufs Programm 2015. Große Anziehungskraft übte der Vortrag von Heinz Störtzer über die vergangenen Wandererlebnisse aus.

93 Mitglieder

Obmann Klaus-Peter Rohrer bedauerte im Rückblick den Tod der vier Gründungsmitglieder Hans Tretter, Adelheid Steinhauser, Therese Stich und Adelheid Besold. Die Sterbefälle und zwei Austritte wirkten sich auf die Mitgliederzahl aus. Vier Neueintritte sorgten für etwas Ausgleich und stabilisierten den Stand bei 93.

Bereits beim Neujahrstreffen, betonte der Vorsitzende, sei der Rückblick sehr positiv ausgefallen. "Möglichst oft in die Natur hinaus", das sei der Leitgedanke, der die Arbeit und das Programm des Fichtelgebirgsvereins weiterhin präge. Das Wanderjahr 2014 war erfüllt von vielen Veranstaltungen.

2409 Kilometer

Für die präzise Zusammenstellung der Wanderstatistik erntete Schriftführer Josef Vogel vom Obmann ein Sonderlob. Demnach kann sich die Wanderbilanz mit 44 Ausflügen auf Schusters Rappen sehen lassen. 32 Halbtages-, 11 Tageswanderungen und eine Mehrtageswanderung wurden absolviert. Insgesamt legten alle 387 Naturfreunde eine Strecke von 2409 Kilometern zurück.

Besonders gerne erinnerte sich der Vorsitzende an die Wanderung vom Fichtelnaabtal zum Schlossberg bei Waldeck und zurück, von der Ortsmitte Friedenfels auf die Höhe des Steinwaldes, hinunter nach Harlachberg, Dreihäuser bis Schurbach und die Vogelstimmenwanderung in der Tirschenreuther Teichpfanne unter Führung von Reinhard Schwarz. Dabei bekamen die Teilnehmer Habicht und Rotmilane zu Gesicht.

Steinpilze und Zoigl

Ab Wiesau stand ein Fußmarsch nach Mitterteich mit Einkehr zum Zoigl auf dem Programm. Der Obmann nannte das Gebietswandertreffen in Tröstau mit einer Rundwanderung nach Schönbrunn, erinnerte an den schönen Herbsttag mit Aufstieg von Kastl bei Kemnath zum Rauhen Kulm, die Wanderung zur Glashütte nach Südwesten mit einer Unmenge an Steinpilzen am Wegrand und den zweimaligen Besuch im "Marktredwitzer Haus".

Der große Zuspruch von mehr als 30 Kindern mit Eltern belohnte das Unterhaltungsprogramm in den Ferien am Waldrand des "Haferdeckhölzl". Großes Lob ernteten Jugendleiterin Gabi Lang und Manfred Lang für die hervorragende Organisation. Als besonderes überregionales Ereignis wertete Rohrer die große Feier zum 125-jährigen Bestehen der Ortsgruppe Marktredwitz.

Beim 13. Wanderwochenende in Westböhmen in ursprünglicher Natur erfuhren die Wanderer zudem Interessantes über die Bewertung der Vertreibung durch die Tschechen. Den Ausblick auf die schon voll angelaufene Wandersaison handelte der Vorsitzende mit dem Hinweis auf den Wanderplan 2015 ab. Besonders lud er zur Zoiglwanderung am 17. April und zur Vogelstimmenwanderung am 2. Mai ein. Für den Vereinsausflug im August favorisierten die Anwesenden eindeutig das Ziel Oberpfälzer Freilandmuseum bei Perschen.

Viele Schnappschüsse

Heinz Störtzer erstattete den Kassenbericht. Der Kassier, der sich besonders bei den Spendern bedankte, hatte zudem großen Anteil am Gelingen des Frühlingstreffens: Sein Vortrag mit mehr als 100 Schnappschüssen von herausragenden Momenten der 44 Wanderungen schürten die Wanderlust aufs Neue.
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