Nicht nur kreuzbrave Volksmusik

Die Mitwirkenden Martina Kohler und Karl-Heinz Konrad vom Duo "Wiesawie", Roswitha und Martin Meier von den Heusterz-Musikanten und Josef Kämpf (von links) bekamen viel Applaus. Bild: bsc
Lokales
Friedenfels
18.11.2015
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Zünftig, bayerisch und ortsverbunden gestaltete sich der Hutza-Abend der Siedlergemeinschaft. Die beliebte Veranstaltung beschert der Vereinigung alljährlich den zweitgrößten Besuch nach dem Gartenfest.

Voll besetzt war der Gasthof "Goldener Engel". Dort hielten die Siedler zum ersten Mal einen Hutza-Abend ab, nachdem das "Café am Steinwald" im Frühjahr seine Pforten geschlossen hat. Vorsitzender Otmar Zeitler freute sich deshalb bei der Begrüßung der vielen Gäste aus nah und fern besonders über die Anwesenheit des früheren Vereinslokalwirtes Reinhard Kohl. Bevor das Publikum gemütliche Volksmusik mit Witz und Humor zu hören bekam, dankte Zeitler der neuen Gastwirtsfamilie für die Vorbereitung des Büfetts im Nebenraum.

An Qualität und Quantität hatte der bereits zum 23. Mal stattfindende Hutza-Abend nichts verloren. Schließlich hatte das Vorstandsteam gleich drei Musikgruppen und Sänger organisiert. Roswitha und Martin Meier von den Heusterz-Musikanten aus Falkenberg, das Duo "Wiesawie" aus Wiesau in der Besetzung Martina Kohler und Karl-Heinz Konrad sowie Couplésänger Josef Kämpf hatten nicht nur kreuzbrave Volksmusik im Gepäck. Die Akteure überboten sich mit Gesängen, Anekdoten und frivolen Liedern auf hohem musikalischem Niveau. Nicht fehlen durften da einige Spitzen gegen die "Ösis", die für viel Heiterkeit sorgten. Lieder fürs Herz und Gemüt waren dabei, teils hintersinnig und viele in Mundart.

Die Musikgruppen verstanden es, auch, ihr Publikum zum Mitsummen und Wiederholen von Textpassagen zu animieren. Ein Höhepunkt des Abends war die "Witze-Runde", zu der die Siedlervereinigung vier Preise gespendet hatte. Lachkrämpfe beim Publikum waren das Ergebnis, nachdem sich die Akteure gegenseitig überboten. Auch zweideutige Einlagen gehörten zum Programm. Bewertet wurden am Ende das Vortragen und der Inhalt der Witze mit einem kräftigen Applaus. Den längsten und stärksten Beifall bekam Konrad Ernstberger vor Bernhard Petrik, Sieglinde Wick und Werner Zuleger.
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