Noch mehr Spaß auf der Rutsche

Lokales
Friedenfels
27.06.2015
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Heuer wird es nichts mehr mit dem Vergnügen. Doch zum Saisonbeginn 2016 soll die neue Rutsche im Friedenfelser Freibad stehen. Die Gemeinderäte lassen nun Angebote einholen.

Die Wasserrutsche im Freibad ist in die Jahre gekommen und entspricht nicht mehr den aktuellen DIN-Vorschriften. Doch sie ist beliebt und ein Garant für ausgelassenen Badespaß. Vor allem Kinder und Jugendliche haben hier ihre Gaudi. Der Förderverein Freibad befasste sich deshalb in den zurückliegenden Wochen umfassend mit einer Umrüstung oder einer Neuanschaffung. Gemeinderätin Lisa Rauh (Grüne), die auch Vorsitzende des Freibad-Fördervereins ist, informierte ihre Kollegen am Mittwoch detailliert und hatte auch schon zahlreiche Angebote eingeholt. Je nach Ausstattung und Größe bewegten sich diese zwischen 6000 und 20 000 Euro. "Ein Umrüsten der alten Rutsche wäre nicht ratsam", meinte Rauh und verwies auf die heutzutage erforderlichen TÜV-Prüfungen. Der Förderverein könnte sogar auf eine gebrauchte Rutsche einer Nachbargemeinde zurückgreifen. Jedoch sei auch hier eine große Umrüstmaßnahme erforderlich und hinter der abschließenden TÜV-Abnahme stehe ein Fragezeichen.

Aufgrund der heute erforderlichen Normen und Sicherheitsstandards für Spielgeräte befürworte der Förderverein eine Neuanschaffung. Lisa Rauh: "Auch käme auf die Gemeinde keine große finanzielle Belastung zu, da die Finanzierung über den Förderverein und ein zweckgebunden hinterlegtes Sparbuch bei der Gemeinde erfolgen könnte."

Vorschläge sammeln

Breite Zustimmung seitens der Gemeinderäte erfuhr Oskar Schuster (Freie Wähler), der aufgrund der langen Lieferzeiten von sechs bis zehn Wochen (dann ist fast Saisonende) anregte, das Vorhaben zu unterstützen, jedoch weitere detaillierte Planungsvorschläge und Angebote eingeholt werden sollten. Das Vorhaben solle ohne Zeitdruck umgesetzt werden und unbeschwerter Rutschenspaß zum Saisonbeginn 2016 möglich sein. Nicht angenommen wurde von den Räten der neue Vertragsentwurf der Bayernwerk AG für die Straßenbeleuchtung, in dem auch zahlreiche Instandsetzungsmaßnahmen und Ersatzmittel enthalten waren. Beibehalten wird der derzeitige Straßenbeleuchtungsvertrag für die 253 Straßenlampen im Gemeindegebiet. Hier muss die Auswechslung defekter Leuchten separat von der Gemeinde bezahlt werden.

Energiesparlampen

Bürgermeister Gottfried Härtl hatte die Kosten der zurückliegenden vier Jahre verglichen. Der neue Vertrag komme die Gemeinde teurer, so Härtl. Vorangetrieben werden soll jedoch die Umrüstung und Aufstellung von Energiesparlampen.
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