Reisegruppe aus dem Steinwald erkundet Indien - Von Gastfreundschaft beeindruckt - Gottesdienst ...
Besuch im Heimatdorf von Pfarrer Varghese Kanjamla

Faszinierend und reich an Erlebnissen war die Studien- und Pilgerreise der Pfarreiengemeinschaft Fuchsmühl/Friedenfels nach Indien. Am Grenzübergang von Indien nach Pakistan stellten sich die Teilnehmer mit Pfarrer Varghese Kanjamala (hinten links) zum Erinnerungsfoto. Bild: bsc
Lokales
Friedenfels
16.05.2015
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Tief beeindruckt kam die Reisegruppe der Pfarreiengemeinschaft Fuchsmühl/Friedenfels aus Indien zurück. Begleitet von Pfarrer Varghese Kanjamala erkundeten die Teilnehmer bei der Studien- und Pilgerreise Nord- und Südindien. Gewöhnungsbedürftig gleich zu Beginn das "geordnete Verkehrschaos": Busse, Autos, Lastwagen, Roller, Rikschas und dazwischen heilige Kühe.

Bei einer kurzen Orientierungstour ging es nach der Ankunft durch die quirrlige Metropole Neu-Delhi, vorbei am India Gate, Rashtrapati Bhawan (Residenz des Präsidenten), Parlament und anderen Regierungsgebäuden. Großen Wert legte Pfarrer Varghese Kanjamala darauf, dass die Reiseteilnehmer die zahlreichen Baudenkmäler Indiens kennenlernten. Dazu gehörten die Mahatma-Gandhi-Gedenkstätte, der Lotus-Tempel, Qutab Minar und auch der Akshardham-Tempel. Ein Höhepunkt war die Besichtigung von Taj Mahal. Er wurde in 22 Jahren von 22 000 Arbeitern aus weißem Marmor erschaffen.

Die Reisegruppe fuhr vom lebhaften Hauptbahnhof in Delhi nach Amritsar, heiligste Stadt der Sikhs. Per Bus ging es an die indisch-pakistanischen Grenze, um die tägliche Wachablösung der Grenzsoldaten zu beobachten: Auf beiden Seiten der Grenze sind Tribünen aufgebaut, patriotische Musik erklingt. Ein Inlandsflug brachte die Reisegruppe aus dem Landkreis Tirschenreuth in den Bundesstaat Kerala in Südindien. Wie überall in Indien waren die Menschen überaus gastfreundlich und zeigten, wie man Kokosnüsse erntet und öffnet. Ein beeindruckender Moment war der Besuch des Ortes Erumely, Heimatdorf von Pfarrer Varghese Kanjamla. Die Familie bot einen herzlichen Empfang. Der Bruder des Pfarrers führte durch seine Kautschukplantage und erklärte Gewinnung und Verarbeitung. Nicht fehlen durfte ein Besuch der Heimatkirche von Pfarrer Varghese Kanjamala, wo er anlässlich seines bald bevorstehenden 25. Priesterjubiläums einen Gottesdienst im traditionell syro-malabarischen Ritus zelebrierte.

Vorbei an Kokospalmen

In Alleppey, dem "Venedig Indiens", stand eine Backwaters-Tour auf dem Programm. Per Hausboot ging es durch Flüsse, Seen und Kanäle. Die Küstenränder schmückten Kokosnusspalmen und Reisfelder. Wehmütig nahm die Reisegruppe aus dem Stiftland am nächsten Tag Abschied von prächtigen Landschaften. Ihr Dank galt Pfarrer Varghese Kanjamala für eine faszinierende und lange in Erinnerung bleibende Studienreise.
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