Schlepper zum Geburtstag

Die anstehenden Arbeiten auf den Fluren und Äckern wird der neue Traktor (im Hintergrund) in diesem Sommer erleichtern. Stolz sind deshalb die Landwirte der Maschinengemeinschaft Steinwald (von links) Josef Käß, Simon Zeitler, Markus Maierhöfer, Michael Zeitler, Michael Konrad, Matthias Zrenner, Jürgen Pröls, Bernhard Gleißner, Harald Gleißner und Robert Zrenner auf den neuen Schlepper in ihrem mittlerweile beachtlichen gemeinsamen Fuhrpark. Bild: bsc
Lokales
Friedenfels
08.06.2015
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Ein kleines Jubiläum feierte jetzt die Maschinengemeinschaft Steinwald. Dahinter stehen 12 Landwirte aus dem Großraum Krummennaab, Thumsenreuth und Wiesau. Wirtschaftlicher und effektiver arbeiten - so lautete das Ziel bei der Gründung vor zehn Jahren.

Die Geschäftsführer Harald Gleißner aus Muckenthal und Robert Zrenner aus Kornthan freuten sich über den Erfolg der letzten Jahre. Zahlreiche hochtechnisierte Fahrzeuge und Maschinen wurde von den Landwirten in diesem Zeitraum gemeinsam angeschafft und genutzt.

"Kostspielige Eigenmechanisierung ist für viele Betriebe nicht mehr wirtschaftlich. Die Landwirte entschlossen sich daher, einer Initiative des Maschinenrings zu folgen", erklärt Harald Gleißner über die Intension vor einem Jahrzehnt. "Die Vorteile für den einzelnen Landwirt: Mit weniger Eigenkapital in teure und moderne Technik investieren." Der Landwirt könne dafür moderne Maschinen nutzen und spare dabei auch noch Arbeitszeit.

Der Geschäftsführer verwies auf die bis jetzt getätigten Anschaffungen von zwei großen Schleppern, einem Pflug mit Packer, zwei große Güllefassern und einen 57 Kubikmeter aufnehmenden Silierwagen. Und wie es sich für einen Geburtstag gehört, gab es zum Jubiläum wieder ein neues Fahrzeug. Einen hochmodernen 200 PS und 50 km/h schnellen Schlepper erwarben die 12 Landwirte gemeinsam. Zuvor jedoch gab es zahlreiche Sitzungen, Besprechungen und Besichtigungen bei den verschiedensten Anbietern. Auch Probefahrten gehörten dazu.

"Wenn wir etwas anschaffen dann müssen alle 12 beteiligten Landwirte einen Vorteil haben und die Arbeit für die Betriebe erleichtert werden", meinte Harald Gleißner. Deshalb ist es notwendig, bei den einzelnen Zusammenkünften den Bedarf genau zu erörtern und den späteren Nutzen aufzuzeigen.

Geschäftsführer Harald Gleißner: "Die Vorteile gegenüber der Eigenmechanisierung für den Einzelbetrieb wären eine höhere Schlagkraft, bessere Qualität durch neuwertige Technik und niedrigere Kosten für jeden Einzelnen". Dank zollten die beiden Geschäftsführer bei der Übergabefeier des Schleppers der Familie Zeitler aus Thumsenreuth. Simon und Michael Zeitler warten den neuen Traktor und sorgen für die Unterstellung der meisten Fahrzeuge und Gerätschaften der Maschinengemeinschaft.

900 Stunden im Einsatz

Bereits in diesem Sommer wird der neue Schlepper voraussichtlich rund 900 Stunden im Einsatz sein, 300 Hektar pflügen und 25 000 Kubikmeter Gülle ausgebracht haben.
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