Sechs Euro Jahresgebühr in Gemeindebücherei - Ehrungen beim Neujahrsempfang
Zuschüsse für schnelles Internet

Lokales
Friedenfels
28.11.2014
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Der Breitbandausbau im Erholungsort macht Fortschritte. Das Markterkundungsverfahren ist abgeschlossen. In fast allen Friedenfelser Ortsteilen sollen ab 2016 Internetanbindungen zwischen 30 und 50 Megabit pro Sekunde möglich sein.

In der Gemeinderatssitzung am Mittwoch referierte Walter Huber von der "Breitbandberatung Bayern GmbH". Friedenfels könne mit staatlichen Zuschüssen von 760 000 Euro rechnen. Ende März 2015 ende die Angebotsabgabe, betonte Walter Huber. Kämmerer Bernhard Schmid wusste, dass den Friedenfelser Firmen die ab 2016 zur Verfügung stehenden 30 bis 50 Megabit ausreichen.

Steinwaldloipe

Einverstanden waren die Gemeinderäte mit dem Friedenfelser Anteil bei der Abrechnung des Pisten-Bully-Betriebs der Zweckgemeinschaft Steinwaldloipe: 794,53 müssen für die Saison 2013/2014 überwiesen werden. Bürgermeister Gottfried Härtl wurde ermächtigt, künftig bis zu einer Höhe von 2000 Euro der Abrechnung zuzustimmen. Bei acht zu drei Stimmen wurde auch der aufgelaufene Rücklagenanteil von 2011 bis 2014 in Höhe von 2900 Euro gebilligt.

Die geforderte Nachbesserung des Haushaltskonsolidierungskonzepts zwang zu diesem Schritt: Ab 2015 zahlen erwachsene Leser in der Gemeindebücherei eine Jahresgebühr von sechs Euro, Familien zwölf Euro. Kinder und Jugendliche bis zum 17. Lebensjahr bleiben frei. Für Feriengäste und Gastleser wird künftig ein Sechstel der Jahresgebühr pro Monat erhoben. Weiter beschlossen die Gemeinderäte: Die Ausleihe der Medien bleibt auch künftig kostenlos.

Auswärtige zahlen Kaution

Aktualisiert haben die Räte die Gebühren für Vereine und Festveranstalter, die den öffentlichen Parkplatz/Mehrzweckplatz der Gemeinde nutzen. Gastgeber und Vereine zahlen künftig 0,30 Euro je verbrauchte Kilowattstunde. Wasser- und Abwasserpreise bleiben unverändert. Befreit werden künftig nach einem Antrag der Freien Wähler die gemeinnützigen ortsansässigen Vereine von der Gebühr zur Errichtung eines Festzelts. Kaution zahlen nur noch auswärtige Nutzer.

Der Neujahrsempfang in der Steinwaldhalle soll künftig anders ablaufen. Wie zweiter Bürgermeister Oskar Schuster anregte, wäre der Empfang die ideale Gelegenheit, engagierte Vereine und Bürger auszuzeichnen.
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