Sinkende Züchterzahl schmerzt

Der neugewählte Kreisvorstand der Rassekaninchenzüchter: Im Bild vorne von links Kreiskassier Reinhard Wurm, zweiter Kreisvorsitzender Christian Hausknecht (Vorsitzender des Kleintierzuchtvereins Friedenfels), erster Kreisvorsitzender Ludwig Grillmeier, Schriftführer Wolfgang Gründl; stehend von links Kreiszuchtwart Jens Kamm, Bezirkszuchtwart Albert Zwicknagl, stellvertretender Kassier Klaus Zant, Bürgermeister Gottfried Härtl, Bezirksschriftführer Wolfgang Schreiber, Jugendleiter Bernd Heldwein, zweiter B
Lokales
Friedenfels
19.03.2015
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Geballte Informationen gab es in der Generalversammlung des Kreisverbands der Rassekaninchenzüchter. Schmerzlich sind die Mitgliederverluste.

(roh) Kreisvorsitzender Ludwig Grillmeier (Kleinbüchlberg) freute sich über Vertreter aller Kleintier- und Kaninchenzuchtvereine. Nur die Vereine aus Waldsassen, Waldershof und Fuchsmühl fehlten. Bezirksschriftführer Wolfgang Schreiber und Bezirkszuchtwart Albert Zwicknagl lobten den Internetauftritt des Kreisverbands. Zwölf Vereine, so Grillmeier, bilden den Kreisverband 5 Tirschenreuth. Mit zehn Ehrenmitgliedern und Altmeistern habe man das Kontingent ausgeschöpft. Eine wichtige Neuerung: Künftig muss man sich das Impfzeugnis aus dem Internet laden. Dies gelte insbesondere für die Bezirksschau am 21. November in Hemau. "Planen Sie den Termin ein und stellen Sie aus", forderte der Vorsitzende. Eine neue Bezirkssatzung sei in Arbeit. Bis zur Herbstversammlung solle ein Entwurf vorliegen. Bezirksverbandsehrenpreise blieben für die Vereine weiterhin kostenfrei. Erfreulich, so Ludwig Grillmeier, sei, dass der Kreisverband die größte Jugendgruppe im Bezirk Oberpfalz mit über 100 Züchtern stelle. Jugendleiter Bernd Heldwein informierte: Tirschenreuth 5, Friedenfels 19, Bärnau 5, Wiesau 7, Fuchsmühl 8, Konnersreuth 8, Mitterteich 12, Waldsassen 12, Plößberg 13, Kulmain 9 und Neusorg 3. Er empfahl das Landesjugendzeltlager am 23. Mai in Coburg.

Weniger erfreulich sei dagegen der Mitgliederrückgang auf 1833. "Die Verluste haben uns sehr wehgetan", bestätigte Albert Zwicknagl. Die Kleintierzuchtvereine seien derzeit weniger von Rassekaninchenzüchtern als von Geflügelzüchtern geprägt. Wegen des Mitgliederschwunds verwies Kreiskassier Reinhard Wurm auch auf den geschrumpften Kassenbestand. Den stärksten Mitgliederrückgang habe es in Kulmain gegeben. In Konnersreuth sei der mitgliederstärkste Verein (80) beheimatet.

Drei Vizemeister

Mit der Zahl der Tätowierungen (1236) zeigte sich Kreiszuchtwart Jens Kamm hochzufrieden. Das beinhalte eine Steigerung um 127. Besonders häufig wurden Helle Großsilber (113), Blaue Wiener (111) und Neuseeländer (89) tätowiert. Nach Kamms Erfahrungen sei die Zucht 2015 gut angelaufen. Den Konnersreuthern gratulierte Jens Kamm; sie hätten bei der Rassekaninchen-Landesschau dreimal einen Vizemeister gestellt. (Hintergrund)
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