Weg mit den alten Schildern

Verkehr und Ausbaumaßnahmen erfordern eine Neuregelung. Das Vorfahrtachten an der Einfahrt vom Blaslberg (Bild) in die Steinwaldstraße hat ab dem Jahreswechsel ausgedient. Hier sowie in weiteren Nebenstraßen im Friedenfelser Ortsteil Frauenreuth gilt dann "Rechts vor Links". Bild: bsc
Lokales
Friedenfels
23.10.2014
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Umgewöhnen müssen sich Auto- und Radfahrer in Frauenreuth. Ab Januar lichtet sich der Schilderwald. Es gilt "Rechts vor Links".

Fraktionsübergreifend herrschte am Mittwoch im Gemeinderat Einigkeit. Und so waren die Themen schnell diskutiert.

Nichts einzuwenden hatten die Räte gegen die Vorschläge des Bauausschusses zur Verkehrsregelung in Frauenreuth. An der Gabelung Steinwaldstraße/Weißensteiner Weg beim Anwesen Burkenstein endet ab dem 1. Januar 2015 die Vorfahrtsberechtigung. Bei allen einmündenden Seitenstraßen gilt deshalb ab diesem Zeitpunkt von und zum Wanderparkplatz Frauenreuth sowie für die Anbindung von und zum "Winkel" die Regelung "Rechts vor Links". Die teilweise vorhandenen alten Verkehrsschilder werden abgebaut.

An der Bärnhöherstraße/Ausfahrt Ölpointweg wird nach Anfrage von Otmar Zeitler (FW) das fehlende Vorfahrtsschild aufgestellt. Ein neues Hinweisschild wurde ebenfalls auf Anregung von Otmar Zeitler für die Wanderer des Goldsteig-Fernwanderwegs genehmigt. An der Einmündung Badstraße/Steinwaldstraße wird das Hinweisschild "Otto-Freundl-Straße" angebracht. Die Straße ist im Goldsteig-Tourenplaner ausgewiesen und führte wegen der fehlenden Beschilderung oft zu Nachfragen der Wanderer bei den angrenzenden Nachbarn.

Nicht gerüttelt wurde am Beschluss des Gemeinderats aus dem Jahr 2009 zur Förderung beim Erwerb von Wohneigentum. Zuschussfähig ist im Erholungsort weiterhin nur der Erwerb von gemeindlichen Baugrundstücken. Bürgermeister Gottfried Härtl und die geschäftsleitende Beamtin Regina Wildenauer wussten jedoch von Gemeinden und Städten, die auch den Kauf oder Bau von selbst genutztem Wohneigentum fördern. Dies jedoch seien freiwillige Leistungen, wie Bürgermeister Härtl betonte.

Der Gemeinderat hatte deshalb zu entscheiden, ob auch ein Erwerb von Wohneigentum aus privater Hand in Zukunft unterstützt werden soll. Einstimmig votierten die Räte, weiterhin 2000 Euro pro Kind unter zwölf Jahren bei einem Hausbau auf einem gemeindlichen Grundstück zu zahlen.
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