Friedenfels hilft gerne beim Spuren

Nicht nur von Einheimischen gern genutzt wird im Winter die Einstiegstelle "Eisenbahnerhaus" (Bild) ins 50 Kilometer lange Loipennetz des Naturparks Steinwalds. Für die Wintersaison 2015/16 musste die Gemeinde 1953 Euro an die Zweckgemeinschaft Steinwaldloipe entrichten. Bild: bsc
Politik
Friedenfels
26.11.2016
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Zum Schluss der Sitzung gab es noch eine froh stimmende Botschaft. Gemeinderat und Feuerwehr-Kommandant Christian Bischof wusste: Am 30. November wird das neue Löschgruppenfahrzeug von Giengen nach Friedenfels überführt.

Der weitere Zeitplan sieht vor: Interessierte dürfen das neue Fahrzeug am 4. Dezember von 14 bis 17 Uhr erstmals besichtigen. Die kirchliche Segnung und offizielle Übergabe erfolgt erst im nächsten Jahr.

Genehmigt haben die Gemeinderäte die Pisten-Bully-Abrechnung der Zweckgemeinschaft Steinwaldloipe für die Saison 2015/2016. Friedenfels sorgt so mit für stets gut gespurte Loipen. Die Betriebskosten beliefen sich auf 14 059 Euro (mit Personalkosten und Verwaltungskostenanteil). Der Anteil für Friedenfels beträgt 1441 Euro (10,25 Prozent). Für die Rücklagenbildung muss die Gemeinde 512 Euro entrichten.

Von den Mitgliedern des Rechnungsprüfungsausschusses, Lisa Rauh, Otmar Zeitler und Manfred Wiese, musste ein Gemeinderatsmitglied zum Vorsitzenden ernannt werden: Lisa Rauh. Einstimmig genehmigt wurde die Rechnung der Baufirma (5564 Euro) für die Erstellung der Fundamente der drei neuen Buswartehäuschen in der Otto-Freundl-Straße, in der Mühlstraße/Abzweigung Bärnhöhe sowie in der Siedlung. Darin enthalten sind die Kosten für Erdarbeiten, Fundamente und Pflasterarbeiten. Zusammen mit dem Bau der Holzkonstruktion entstehen Gesamtkosten von 18 922 Euro. Drei vorliegenden Bauvoranfragen und -anträgen stimmten die Räte zu. Eingehalten wurden die Werte für die Einleitung von Abwasser im Jahr 2015, wie Bürgermeister Gottfried Härtl informierte. Der Antrag zur Verlängerung der wasserrechtlichen Erlaubnis für die Kläranlage wurde durch das Landratsamt genehmigt. Die Frist: 31. Dezember 2019. Im Zuge der geplanten Neugestaltung der Biotopteichanlage am Hammerweiher sei bereits die Rodung der umliegenden Bäume und Büsche erfolgt, führte Härtl weiter aus. Der gern genutzte Aufenthaltsort neben der Steinwaldhalle wird in den nächsten Wochen weiter instandgesetzt. Mit der Renovierung des Lehrerwohnhauses wurde der in der Denkmalpflege erfahrene Architekt Peter Schraml beauftragt. Beim Christbaumaufstellen auf dem Dorfanger in Frauenreuth wurden durch die Mitglieder des Schützenvereins auch angrenzende Bäume zurückgeschnitten. Morsche und alte Äste hatten bereits das Buswartehäuschen beschädigt. Edeltraud Kaßeckert bat Bürgermeister Gottfried Härtl um den Abtransport des angefallenen Schnittgutes durch die Gemeinde. Thema waren auch die Verwerfungen des Bürgersteigs entlang des Mehrzweckplatzes von der Filiale Kraus zur Steinwaldhalle. Hier bezeichnete Lisa Rauh eine mögliche Pflasterung (anstelle von Asphalt) als interessante und nachahmenswerte Lösung. Sie zeigte dazu Bildmaterial aus einer Stadt im Nachbarlandkreis.
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