Gemeinderatssitzung Friedenfels
Kleiner Weiher wird verfüllt

Neu gestaltet wird die "Biotopteichanlage am Hammerweiher". Der gern genutzte Aufenthaltsort neben der Steinwaldhalle (links im Bild) soll noch im Herbst instandgesetzt werden. Verfüllt wird das linke Gewässer, das rechte erhält eine neue Tiefe von 1,50 Meter zur möglichen Überwinterung von Fischen und Kleinlebewesen. Bild: bsc
Politik
Friedenfels
22.09.2016
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In einem Punkt waren sich die Mitglieder des Gemeinderats einig. Die Anlage neben der Steinwaldhalle und dem Kinderspielplatz ist schon längst kein Anziehungspunkt mehr.

Zustimmung fand deshalb in der jüngsten Sitzung von Freie-Wähler-Fraktionschef Oskar Schuster vorbereitete Konzept zur Neugestaltung des "Biotopteiches am Hammerweiher". Nun sollen zuerst die Fische aus den beiden Gewässern umgesetzt werden. Laut Schuster wird diese Arbeiten der neu gegründete Fischereiverein erledigen.

Anschließend soll das Gelände um die Weiher freigestellt und der größere Weiher entlandet werden. Das Gewässer soll dann 1,50 Meter tief sein. Die Böschung soll mit Bruchsteinen gesichert werden. Aufgelassen und verfüllt wird der angrenzende kleine Weiher. Um größeren künftigen Schmutz auszuschließen, dürfen künftig Enten und Wassergeflügel nicht mehr gefüttert werden. Die Gemeindeverwaltung wurde mit der Vergabe der Arbeiten beauftragt. Bereits in der letzten Sitzung erfolgte im nicht öffentlichen Teil die Vergabe zur Errichtung der neuen Bushäuschen, wie Bürgermeister Gottfried Härtl berichtete. Hier erhielt die Firma Schraml aus Erbendorf den Zuschlag für eine Holzkonstruktion zum Bau der Wetterschutzeinrichtungen in der Otto-Freundl-Straße, in der Mühlstraße/Abzweigung Bärnhöhe sowie in der Siedlung, zum Preis von 13244 Euro.

Erweitert wurde auch der gemeindliche Fuhrpark. Angeschafft wurde ein gebrauchter Ford Transit für den Klärwärter, wie das Gemeindeoberhaupt berichtete.

Im Januar 2020


Fortgeschritten sind die Planungen für die neue Kläranlage. Der Fahrplan sieht laut Bürgermeister Härtl vor, dass die derzeit drei möglichen Bauvarianten bis Ende Juni 2017 geprüft werden und anschließend eine Entscheidung fällt. Bis Jahresende soll die Planung stehen, das Genehmigungsverfahren mit Ausschreibung der Arbeiten folgt von Januar bis März 2018. Der Baubeginn ist im März 2019 vorgesehen, die Inbetriebnahme ist für Januar 2020 angepeilt.
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