Aus hartem Steinwald-Granit

675 Jahre Frauenreuth: Ein Gedenkstein schmückt nun den Dorfanger des Friedenfelser Ortsteils. Bürgermeister Gottfried Härtl (links) dankte nach dem Aufstellen den Spendern (von rechts) Alfons und Simon Fischer, Nachbar Florian Burkenstein und dem Mitarbeiter der Firma Fischer Granit, Franz Schultes. Bild: bsc
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Friedenfels
17.06.2016
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Alfons und Simon Fischer haben viele Stunden an einem Findling gearbeitet. Das Resultat, ein schmucker Gedenkstein, ziert nun den Dorfanger in Frauenreuth. Bei der 675-Jahr-Feier erhielt der Stein den kirchlichen Segen durch Seelsorger Matthias Fischer, den Bruder von Alfons Fischer.

Zusammen mit dem alljährlich vom Schützenverein und von der Dorfgemeinschaft aufgestellten Maibaum oder dem großen Christbaum zur Weihnachtszeit bilde künftig der 1,30 Meter hohe Stein ein harmonisches Gesamtbild, meinten die Beteiligten. Gottfried Härtl, Bürgermeister und Festleiter bei der 675-Jahr-Feier, dankte beim Aufstellen der Firma Fischer Granit, die über 240 Jahre in Frauenreuth am Blaslberg beheimatet war, für die großzügige Spende und betonte, dass der Gedenkstein eine weitere Bereicherung für den beliebten Dorfplatz sei.

Nachtschichten


Senior- und Juniorchef Alfons und Simon Fischer wussten bei der Aufstellung, dass es sich bei dem Findling um echten Steinwald-Granit handelt, der vor 25 Jahren auf ihrem Firmengelände am Blaslberg bei Erdarbeiten gefunden wurde. "Schon immer wollte ich aus dem Stein einen kleinen Brunnen oder ein kleines Kunstwerk machen", erzählte Alfons Fischer. Nun, zum Dorffest und zum Jubiläum des Ortsteils Frauenreuth war der richtige Moment gekommen. "Es hat zwar zur Tagesarbeit noch zwei, drei Nachtschichten gedauert, bis wir ihn fertig hatten", berichtete der Seniorchef und freute sich über das gelungene Kunstwerk. Bandsäge, Schleifmaschinen und vor allem viel Handarbeit waren nötig, um ihn in Form zu bringen. Das Zusammengehörigkeitsgefühl der Dorfgemeinschaft durfte Festleiter Gottfried Härtl bereits beim Aufstellen erfahren. Florian Burkenstein, an den Dorfanger angrenzender Nachbar, unterstützte bei der Anlieferung des Steines durch die Firma Fischer Granit mit seinem Radlader das Abladen und das passgenaue Aufsetzen auf das Fundament. Unmittelbar nach dem Aufstellen versammelten sich bereits zahlreiche Bürger um den neuen Gedenkstein und lobten die Aktion. Bürgermeister Gottfried Härtl dankte bei der "kleinen Einweihungsfeier" den Spendern Alfons und Simon Fischer für das Engagement und dem Mitarbeiter der Firma Fischer Granit, Franz Schultes, für die Mithilfe. Dank zollte der Bürgermeister auch Florian Burkenstein.
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