Bei acht Bränden gefordert

Sichtlich zufrieden präsentierte die Feuerwehr Friedenfels die Einsatz- und Arbeitsbilanz. Im Bild von rechts erster Kommandant Christian Bischof, zweiter Vorsitzender Thomas Dietz, erster Vorsitzender Jürgen Kraus, zweiter Kommandant Jürgen Schultes und Schriftführer Johannes Meister. Bild: bsc
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Friedenfels
04.02.2016
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30 Mal sind die Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr im Vorjahr ausgerückt. Die Einsatzstunden haben sich fast verdoppelt. Die Kommandanten Christian Bischof und Jürgen Schultes waren mit ihrer Truppe 803 Stunden gefordert - manchmal bis zur Belastungsgrenze.

Vorsitzender Jürgen Kraus unterstrich in der gut besuchten Jahreshauptversammlung im Schützenhaus: "Die Friedenfelser Wehr hat ihre Aufträge konsequent erfüllt und den Brand- und Katastrophenschutz für die heimische Bevölkerung sichergestellt." Besonders freute den Vorsitzenden die Bestellung des neuen Löschgruppenfahrzeugs. Sein Dank galt hier der Gemeindeverwaltung sowie den Bürgermeistern und dem Gemeinderat. Die Zahl der Mitglieder blieb nahezu konstant. Jürgen Kraus verwies auf 34 Aktive, zwei Jugendliche und 115 fördernde Mitglieder.

Ausführlich - in Wort und Bild - schilderte Kommandant Christian Bischof den Leistungsstand. Die Aktiven wurden im vergangenen Jahr zu 30 Einsätzen gerufen, 20 technische Hilfeleistungen, 8 Brände und 2 Sicherheitswachen. "Besonders die Brände forderten meine Truppe." Zu den über 800 Einsatzstunden kamen 2015 noch 1214 Übungs- und Arbeitsstunden, informierte der Kommandant. Christian Bischof dankte für den selbstlosen Einsatz. Bei den Schulungen wurde die Wehr auf den neusten Stand gebracht, fuhr der Kommandant fort. Bernhard Kellner, Florian Stilp, Jürgen Kraus, Jürgen Schultes, Martin und Christian Bischof beteiligten sich am Lehrgang Digitalfunk. Martin Pappenberger besuchte den Gruppenführerlehrgang in Regensburg und Jürgen Schultes nahm am Lehrgang Einsatztaktik teil.

Verbesserung nötig


Obwohl im vergangenen Jahr die Einsatzbereitschaft stets gegeben gewesen sei, müsse nach Verbesserungen gesucht werden: "Von 16.30 Uhr bis in die Morgenstunden sind die Wehrmänner und ich immer zur Stelle. Schwieriger ist es tagsüber von Montag bis Freitag. Hier stoßen wir an unsere Grenzen." Denn viele Aktive der Feuerwehr seien beruflich auswärts tätig. "Zur Kirchweih werden wir voraussichtlich unser neues Feuerwehrfahrzeug haben", berichtete der Kommandant. Die Aktiven freue das besonders, so Bischof, der alle aufforderte vollzählig an den Übungen teilzunehmen. Nötig werde dies vor allem wegen neuer Gerätschaften und Technik im Löschfahrzeug. Christian Bischof verwies auf ein besonderes Ereignis im Mai dieses Jahres. Hier findet ein viertägiges Fortbildungsseminar in der österreichischen Partnergemeinde Raggal statt. In der Rückschau rief der Kommandant Fest- und Kirchenzüge ins Gedächtnis, runde Geburtstage von Mitgliedern, Weihnachtsdienst und Freundschaftstreffen mit dem Schützenverein Frauenreuth. Bischof dankte der Gemeinde für neue Geräte: "Aus Sicht der Feuerwehr kann sich manch andere Kommune an unserer Gemeinde eine Scheibe abschneiden." Über das Lob freute sich Bürgermeister Gottfried Härtl. Das Gemeindeoberhaupt würdigte die hohe Zahl an Einsatz- und Übungsstunden der Feuerwehr Friedenfels, aber auch das gesellschaftliche Engagement in der Gemeinde. "Unsere Pflichtaufgaben als Gemeinde haben wir erfüllt", meinte Härtl und sprach von einer konstruktiven Zusammenarbeit von Gemeinde und Feuerwehr. Nachdem nun alle Voraussetzungen erfüllt seien, zeigte sich Gottfried Härtl zuversichtlich, dass der Friedenfelser Wehr im Herbst 2016 ein neues Feuerwehrauto übergeben werden könne.
Schwieriger ist es tagsüber von Montag bis Freitag. Hier stoßen wir an unsere Grenzen.Kommandant Christian Bischof
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