Besinnlich, aber auch gesellig

In guten Händen befanden sich die betagten Gäste beim Friedenfelser Roten Kreuz. Bereitschaftsleiterin Andrea Winkler und ihre Helfer kümmerten sich liebevoll und umfassend um die Senioren. Bild: roh
Vermischtes
Friedenfels
01.12.2016
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Die Kemnather Sängerinnen (im Bild von links Monika Fink, Sieglinde Wick und Rudolf Küffner) trugen musikalisch zum Gelingen des Seniorenadventsnachmittags bei. Bild: roh

Eine liebevoll vorbereitete Adventsfeier an vorweihnachtlich dekorierten Tischen genossen die älteren Mitbürger der Gemeinde Friedenfels. Das Rote Kreuz hatte dazu eingeladen. Als idealer Treffpunkt erwies sich wieder einmal die Steinwaldhalle.

Nach einem musikalischen Gruß "Es ist Advent" der Kemnather Sängerinnen freute sich BRK-Bereitschaftsleiterin Andrea Winkler über die großartige Resonanz auf die Einladung. "Schön, dass wir Sie ein paar Stunden verwöhnen dürfen." Mit der Geschichte "Der verlorene Engel" (ein eigenartiger Vorfall bei Glatteis, bei dem sogar die Polizei ermitteln musste) leitete sie zur Unterhaltung über.

Stellvertretende BRK-Kreisvorsitzende Eva Freifrau von Podewils und der stellvertretende Kreisbereitschaftsleiter Christian Stahl überbrachten die Grüße des Kreisvorstandes. Ihr Dank galt besonders der Friedenfelser BRK-Bereitschaft für die Ausrichtung dieser beispielhaften Veranstaltung. Auch zweiter Bürgermeister Oskar Schuster, der Behindertenbeauftragte Peter Steinhauser sowie Rot-Kreuz-Arzt Dr. Siegfried Steinkohl wirkten neben dem Jugendrotkreuz aktiv mit. Die langjährige Helferin Ehrenmitglied Lotte Irmer ließ es sich nicht nehmen, aus dem Seniorenheim Erbendorf anzureisen.

Gleichnis


Mental bereitete Pfarrer Joseph die Gäste des Roten Kreuzes auf die Ankunft des Herrn vor. "Advent bedeutet nichts anderes als Ankunft." Mit einem Gleichnis gab er die Antwort auf die Frage, warum Gott persönlich in die Welt gekommen ist. Die evangelische Geistliche Nadine Schneider wartete mit einer netten Geschichte ("Die Weihnachtsmaus") auf.

Gut in die Runde passte die Erzählung des Seniorenbeauftragten der Gemeinde, Erwin Bächer, vom "betreuten Rentner", dem griesgrämigen Alois und seiner wundersamen Veränderung durch eine neue Betreuerin. Wer schafft denn so was? Die nette "Weihnachtsfrau" natürlich, lautete die Antwort. Kreisehrenbereitschaftsleiterin Elfriede Schlicht ließ mit einem Diebstahl an der Krippe aufhorchen. Fritzchen versuchte das Christkind mit dem "Josef", den er geklaut hatte, gegen ein schönes Weihnachtsgeschenk zu "erpressen". Nicht nur mit Willkommensgrüßen trat Bürgermeister Gottfried Härtl vor die Besucher der Seniorenfeier. In den Mittelpunkt seines Vortrages stellte er philosophische Überlegungen zum Danken: Dankbar auf sein Leben blicken, dankbar sein für das, was Gott gegeben hat und im Einklang in Frieden den Augenblick genießen. Dafür bekam er viel Zustimmung. Danach waren die Senioren zu Kaffee und leckerem Weihnachtsgebäck eingeladen. Das war aber noch lange nicht das komplette Programm. Die im Advent vielbeschworene tiefgehende Besinnung kehrte in die Steinwaldhalle ein, als die Kemnather Sängerinnen Monika Fink und Sieglinde Wick sowie Rudolf Küffner als instrumentaler Begleiter mit eindringlichen Liedern und ausdrucksstarken Stimmen für eine echte und ehrliche mit viel Beifall bedachte Einstimmung auf den Advent und das bevorstehende Fest, das Nahen der "Heilgen Nacht auf Engelsschwingen" sorgten. Sieglinde Wick las nach jedem Lied einen Abschnitt der "Herbergssuche" der Heiligen Familie vor.

Segenswünsche


Nach einem amüsanten Disput der "4 Adventskerzen" und mit der Aufforderung "Öffne dein Herz, lasse das Christkind herein" endete das Programm. Segenswünsche für eine besinnliche Adventszeit aller Redner und ein schön in Weihnachtspapier verpacktes Präsent begleiteten die älteren Friedenfelser auf ihrem Heimweg.
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