Brigitte Scharf referiert beim Sommerfest der Seniorenvereinigung - Wertvolle Tipps
Wenn die Rente nicht fürs Heim reicht

Erwin Bächer, Vorsitzender der Seniorenvereinigung, bedankte sich bei Brigitte Scharf für den aufschlussreichen Vortrag mit einem geschmückten Glas mit leckerem Honig von den Bienen von Mitglied Theo Höfer. Bild: roh
Vermischtes
Friedenfels
16.07.2016
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Ausgezeichnet besucht war das Sommerfest, das die Seniorenvereinigung im Gasthaus "Goldener Engel" feierte. Wichtige Informationen lieferte Brigitte Scharf in einem Vortrag zum Thema Wohnen im Seniorenheim. Besonders ging sie auf die finanzielle Seite ein.

Vorsitzender Erwin Bächer gratulierte zehn Mitgliedern, die im Juli Geburtstag feiern. Den Kranken galten Genesungswünsche. Bächer hielt Rückschau auf den schönen Ausflug, der im Juni entlang der Grenze führte. Bei der Kirchweihfeier gibt es Überschneidungen mit dem Filmnachmittag auf Kreisebene, wusste der Vorsitzende. Eine Umfrage durch Bächer ergab, dass den Film nur wenige sehen wollen, so dass man den eigenen Termin nicht verschob.

Auf Waldwiese


Das nächste Treffen der Senioren findet am 19. August beim "Waldhaus" im Steinwald statt, auf einer Waldwiese in 800 Meter Höhe nahe dem Saubadfelsen. Als Fahrgelegenheit wird ein Bus angeboten, der um 13 Uhr den Parkplatz "Am Hammerweiher" verlässt. Nach dem Kaffeeklatsch hieß Erwin Bächer Brigitte Scharf willkommen, die angesichts der Zuhörerzahl fragte, ob hier eine Bürgerversammlung anberaumt sei. Bächer freute sich, dass ihr die Seniorenvereinigung einen schönes Forum zum Thema "Heimunterbringung - Wer zahlt bei geringer Rente?" bieten könne. Als "Gemeindeschreiberin" bezeichnete sie sich bescheiden, ihre sozialen Kenntnisse waren jedoch enorm. "Ich merke es immer wieder, die Leute wissen nicht, was auf sie zukommt", sagte Scharf. Dass der Bezirk Regensburg ungedeckte Heimkosten übernehmen müsse, wirkte beruhigend. Nicht zu vergessen sei die Pflegeversicherung, die ihren Teil beitrage, wenn Menschen als hilfsbedürftig eingestuft werden. "Da ist man ohne ausreichendes Einkommen und Vermögen." Schwierigkeiten ergäben sich oft, weil Vermögen über 500 Euro eingesetzt werden müsse. Besondere Vorsicht sei bei Schenkungen angebracht. "Sie sind rückwirkend bis zu zehn Jahren einzubringen." Ein kluger Ausweg wäre, Investitionen ins eigene Haus vorzunehmen, damit das erzwungene Abführen von Ersparnissen ausscheide. Das Eigenheim sei stark geschützt, beruhigte die kundige Sozialreferentin. Brigitte Scharf gab umfassend Auskunft, beleuchtete auch das Eintreten der Kinder für die Heimkosten und das Wohnrecht als Besonderheit. Mit vielen Fragen und fachkundigen Erläuterungen verging der Nachmittag wie im Flug.
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